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POL-KN: (Allensbach, Lkr. Konstanz) Frau übergibt nach einem Anruf durch einen "falschen Polizeibeamten" Geld und Goldmünzen an unbekannten Abholer (13.03.2026) |
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| 16.03.2026 14:25 Uhr |
Polizeipräsidium Konstanz |
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Allensbach (ots) - Eine Frau ist am Freitagmittag Opfer eines Telefonbetrügers
geworden. Gegen Mittag erhielt die Seniorin einen Anruf eines angeblichen
Polizeibeamten, der ihr weiß machte, dass es in der Nachbarschaft zur Festnahme
einer Diebesbande gekommen sei und bei dieser die Daten der Seniorin
festgestellt werden konnten. Daraufhin wurde nach Wertgegenständen befragt,
welche durch die Polizei gesichert werden sollen. Zur Entgegennahme der
Wertgegenstände kündigte der Anrufer einen Kollegen an, der dieses zeitnah an
der Wohnanschrift abholen werde. Nachdem die Frau den Wahrheitsgehalt des Anrufs
nicht anzweifelte, übergab sie kurz darauf mehrere tausend Euro Bargeld und
Goldmünzen an einen unbekannten Abholer.
Der Mann war etwa 40 Jahre alt, sprach gebrochen Deutsch und trug neben einem
schwarzen Shirt eine Kappe.
Zeugen, denen der Unbekannte am Freitagmittag gegen 14 Uhr im Bereich des
Hirschweg aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Tel. 07531 995-0 bei
der Polizei zu melden.
Bei den sogenannten "falschen Polizeibeamten" rät die Polizei erneut, sofort
aufzulegen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und sich gegebenenfalls
zunächst bei Bekannten oder bei der Polizei Rat zu holen.
Notieren Sie sich die Telefonnummer ihres örtlichen Polizeireviers oder
Polizeipostens in der Nähe des Telefons (möglichst jetzt gleich!) - sollten Sie
dann einen Anruf eines Polizisten bekommen, legen Sie auf und rufen zunächst
unter der notierten Nummer bei ihrem Polizeirevier oder -posten an.
Ein Info-Blatt zu Umgang und Verhalten bei Anrufen von "falschen Polizeibeamten"
und Schockanrufen finden Sie im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/f
ileadmin/Medien/285-IB-Vorsicht-Falscher-Polizist-am-Telefon.pdf
Sollten Sie selbst nicht die Möglichkeit haben die Unterlagen herunterzuladen
oder auszudrucken, so bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn um
Hilfe - oder wenden sich an Ihr örtliches Polizeirevier.
Sensibilisieren Sie insbesondere lebensältere Menschen in Ihrem Umfeld bezüglich
dieser Betrugsmasche!
Rückfragen bitte an:
Katrin Rosenthal
Polizeipräsidium Konstanz
Pressestelle
Telefon: 07531 995-3355
Durchwahl: 07531 995-1014
E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110973/6236484
OTS: Polizeipräsidium Konstanz
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Konstanz
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