Ansbach
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POL-MFR: (137) Angebliche Goldhändler betrogen Kunden und lösten danach das Geschäft auf - Kriminalpolizei richtet sich mit Warnhinweisen an die Bevölkerung |
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| 11.02.2026 13:55 Uhr |
Polizeipräsidium Mittelfranken |
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Ansbach (ots) - Seit Anfang Februar 2026 erstatteten mehrere Geschädigte
Anzeige, da sie Edelmetalle bei einem Händler im Ansbacher Stadtgebiet
verkauften und den vereinbarten Ankaufspreis nicht vollständig erhielten.
Inzwischen scheint das Geschäft leer zu stehen. Die Ansbacher Kriminalpolizei
ermittelt und warnt vor unseriösen Edelmetallhändlern.
Seit einigen Tagen ermittelt das für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität
zuständige Fachkommissariat der Kripo Ansbach in mehreren Fällen wegen des
Verdachts des Betrugs. Die jeweiligen Geschädigten wurden durch einen Flyer auf
einen An- und Verkaufsladen für Edelmetalle in der Triesdorfer Straße
aufmerksam. In der Folge suchten sie das Geschäft auf, um dort Gold und Silber
im Gesamtwert von über 100.000 Euro in Zahlung zu geben. Teilweise erhielten die
Personen eine Anzahlung, der Restbetrag wurde per Überweisung in Aussicht
gestellt. Das Geld wurde jedoch nie gezahlt. Stattdessen vertrösteten die
angeblichen Goldhändler ihre Kunden mit Ausreden. Inzwischen scheint das
Geschäft geschlossen zu sein.
- Die Ermittler warnen vor betrügerischen Edelmetallhändlern und
richten sich mit folgenden Hinweisen an die Bevölkerung:
- Wenn Sie beabsichtigen, Gold oder Silber zu verkaufen, wenden
Sie sich hierfür an seriöse Händler. Hierbei sollten Sie bereits
im Vorfeld im Internet nach einem geeigneten Geschäft suchen und
sich auf Kunden- oder Bewertungsportalen über dieses
informieren.
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu, die Sie auch zum
Verkaufsgespräch begleitet. So können Sie gemeinsam feststellen,
ob die Gesamtumstände vertrauenswürdig sind.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Verkauf
drängen.
- Wenden Sie sich an die Polizei, falls Sie den Verdacht haben,
einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein.
Erstellt durch: Christian Seiler / mc
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Mittelfranken
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