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Berlin (ots) - "Raus aus der Bubble, rein in die 12!" Der Rundfunk
Berlin-Brandenburg (rbb) baut sein Dialogangebot im Programm weiter aus. In der
neuen Sendung "Die 12 - rbb Bürgerrat" sprechen zwölf Bürgerinnen und Bürger aus
der Region über ein aktuelles Thema, das polarisiert. Das Besondere: Hier
debattieren keine Politikerinnen oder Prominente, sondern Menschen aus Berlin
und Brandenburg mit unterschiedlichen Lebensrealitäten - Arbeitnehmerinnen,
Studierende, Rentner, Eltern und Auszubildende. Ihre Sichtweisen und Erfahrungen
prägen die Diskussion. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren wurden aus mehr
als 1.200 Bewerberinnen und Bewerbern schließlich 100 Teilnehmende ausgewählt,
die den rbb Bürgerrat bilden.
Die erste Sendung wird am Dienstag, dem 21. April um 20.15 Uhr im rbb Fernsehen
ausgestrahlt und ist im Anschluss in der ARD Mediathek verfügbar. In Zukunft
gibt es "Die 12" regelmäßig im Programm zu sehen.
Demokratie braucht Räume des Austauschs
rbb-Programmdirektor Robert Skuppin: "Die zahlreichen und vielfältigen
Bewerbungen für den rbb Bürgerrat haben uns sehr gefreut. Nun sind wir gespannt
auf den Start des neuen Formats im rbb Fernsehen: Es macht Entscheidungsprozesse
sichtbar und trägt zu einer gemeinsamen Konfliktkultur bei. 'Die 12 - rbb
Bürgerrat' ist eine Plattform für gesellschaftliche Debatten und erfüllt damit
den öffentlich-rechtlichen Auftrag im Kern."
Projektleiter und Ideengeber Justus Kliss (rbb): "Demokratie lebt vom Austausch
und von verschiedenen Sichtweisen. Es werden Orte benötigt, an denen Menschen
jeden Alters und Hintergrunds fair miteinander diskutieren können. Wir bringen
Leute zusammen, die in ihrem Lebensalltag wahrscheinlich so nicht ins Gespräch
kommen würden, und ermöglichen echten Dialog, konstruktiv und respektvoll."
Zuhören, kennenlernen, Lösungen finden
An jeder Sendung können sich aus dem Kreis des 100-köpfigen Bürgerrats jeweils
zwölf Personen beteiligen. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung der
Diskussionsrunde jedes Mal aufs Neue, auch das trägt zur Vielfalt bei. Die
Diskutanten bringen Interesse, Expertise oder einen besonderen Bezug zu
bestimmten Themengebieten mit, diese reichen von Social-Media-Verbot über
Videoüberwachung im öffentlichen Raum bis hin zum Böllerverbot an Silvester.
Die Sendung kommt ohne klassische Moderation aus. Stattdessen wird die Debatte
strukturiert begleitet: Projektleiter Justus Kliss (rbb) liefert Kontext und
sorgt für einen fairen Umgang miteinander. Als "Lotse" achtet er darauf, dass
alle Teilnehmenden zu Wort kommen und die vereinbarten Gesprächsregeln
eingehalten werden. Die Inhalte und Argumente entstehen aus der Gruppe selbst -
die Redaktion unterstützt lediglich mit dem Angebot einer Gesprächsstruktur.
Thema der ersten Ausgabe: Social-Media-Verbot bis 14 Jahre?
Zum Auftakt am 21. April diskutieren "Die 12" eine Frage, die viele Familien
bewegt: Brauchen wir ein gesetzliches Social-Media-Verbot für Kinder und
Jugendliche bis 14 Jahre? Im Studio treffen unterschiedliche Perspektiven und
Erfahrungen aufeinander. Kein TikTok, kein Instagram - ist das völlig
übertrieben oder genau richtig? Schränkt ein Verbot die persönliche Freiheit zu
sehr ein oder muss sich der Staat gegen Konzerninteressen durchsetzen? Die
Zuschauerinnen und Zuschauer erleben, wie sich im Laufe der 60-minütigen Sendung
Standpunkte durch die Diskussion verändern. Am Ende stimmt die Runde ab: Welche
Argumente finden eine Mehrheit?
rbb Bürgerrat
"Die 12 - rbb Bürgerrat" ist Teil eines größeren Projekts des Rundfunk
Berlin-Brandenburg (rbb), bei dem Bürgerinnen und Bürger aus der Region
schrittweise in einen gemeinsamen Beratungs- und Diskussionsprozess eingebunden
werden - von der Bewerbung über einen gemeinsamen Workshop-Tag bis hin zur
Teilnahme an der Sendung im Fernsehen. Die Bewerbungsphase für die Teilnahme am
rbb Bürgerrat lief im Februar 2026. Mehr als 1.200 Menschen hatten sich
beworben, ihre pseudonymisierten Daten bildeten die Grundlage für die Auswahl
der 100 Teilnehmenden. Kriterien waren u. a. Alter, Geschlecht, Wohnort,
Bildungsabschluss, Beruf, Beschäftigungsstatus, Familienhintergrund und
politische Neigung. Die jüngste Teilnehmerin ist 17, der älteste Teilnehmer 81
Jahre alt.
Interview-Angebot und Video zur Ansicht
Ab dem 14. April steht im Video-Bereich des rbb-Presseportals (https://www.rbb-o
nline.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2026/04/20260421-Die-12
-rbb-Buergerrat-neues-Diskussionsformat.html) die erste Sendung für angemeldete
Nutzerinnen und Nutzer zur Ansicht bereit. Fotos sind honorarfrei unter
www.ard-foto.de (https://ard-foto.de/) abrufbar. Bei Interesse vermitteln wir
gern Interviews mit Projektleiter und Ideengeber Justus Kliss.
Pressekontakt:
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Presse & Information
programmpresse@rbb-online.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51580/6253095
OTS: rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg
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