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Bodenseekreis (ots) - Überlingen
Polizei muss Pfefferspray anwenden, um einen renitenten Mann zu bändigen
Einen aggressiven Ausraster eines 74-jährigen Mannes konnten die Beamten des
Polizeireviers Überlingen am Freitag ab 23.33 Uhr im Helios Spital nur durch die
Anwendung von Pfefferspray beenden. Es wurde niemand ernsthaft verletzt. Der
Aggressor, welcher sich zunächst als Patient in der Klinik befand, zeigte sich
während der medizinischen Behandlung zunehmend renitent und gegenüber dem
Pflegepersonal aggressiv. Eventuell um sie zu würgen, legte er einer
Bediensteten des Klinikums das Kabel eine Blutdruckmessgerätes um den Hals.
Jedoch bevor weiteres geschah, konnte diese sich befreien und blieb unverletzt.
In der Folge schlug der Aggressor einer anderen 27-jährigen Bediensteten mit der
Faust einmal gegen deren Unterkiefer, wodurch diese Schmerzen erlitt. Im
weiteren Verlauf zerbrach der in Rage geratene Mann eine Glasflasche und hielt
die abgebrochene Flasche am Flaschenhals. Dabei deutete er mehrfach an, sich
selbst verletzen zu wollen. Als die herbeieilenden Polizeibeamten des
Polizeireviers Überlingen eintrafen, hielt der Mann noch immer die abgebrochene
Flasche in gefährlicher Art und Weise in der Hand. Auf die deutlich polizeiliche
Ansprache reagierte der Mann nicht und wurde bei Annäherung der Polizei
zunehmend aggressiv. Da die Situation nicht anderweitig zu bereinigen war,
setzten die Beamten ihren Pfefferspray ein und konnten so in der Folge die
Situation beruhigen und dem Mann Handschließen anlegen. Mittels einer ärztlichen
Behandlung konnte der Aggressor beruhigt werden und verblieb zunächst zur
weiteren Behandlung in einem gesonderten Bereich des Klinikums. Er wird sich nun
zumindest einer Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und
einfach Körperverletzung verantworten müssen.
Friedrichshafen
Unbekannte werfen Eier auf fahrende Autos
Mindestens drei Verkehrsteilnehmer wurden am Freitag gegen 22.20 Uhr in der
Goethestraße in Friedrichshafen mit Eiern beworfen, wodurch in mindestens einem
Fall ein geringer Sachschaden entstand. Zunächst wurden die Beamten
hinzugerufen, als eine 21-jährige Skodalenkerin einen Schlag an ihrem Fahrzeug
feststellte, welcher wohl durch ein Ei entstand, welches gegen die Heckscheibe
geworfen wurde. Als die Dame feststellen wollte, was geschehen ist, fuhr sie,
vielleicht aus Nervosität, unglücklicherweise selbst noch auf eine kleine Mauer
und verursachte an ihrem Fahrzeug einen Schaden von circa 1.000 Euro. Als die
hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Friedrichshafen den Sachverhalt vor
Ort aufnahmen, meldeten sich 2 weitere Autofahrer, deren Fahrzeuge ebenfalls
durch rohe Eier beworfen wurden. An mindestens einem der Fahrzeuge entstand
dabei ein Lackschaden in einer Höhe von mehreren hundert Euro. Auf der Fahrbahn
konnten die ermittelnden Beamten die Spuren von weiteren mutmaßlich geworfenen
Eiern feststellen. Möglich ist, dass die Eier aus einer Wohnung am Eckhaus
Goethestraße / Ailinger Straße geworfen wurden. Das Polizeirevier
Friedrichshafen bittet, dass sich sachdienliche Hinweisgeber unter der Nummer
07541 701-3104 melden.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Ravensburg
Polizeiführer vom Dienst
Ralph Teubner
Telefon: 0751 803-1010
E-Mail: ravensburg.pp@polizei.bwl.de
https://www.polizei-ravensburg.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6235587
OTS: Polizeipräsidium Ravensburg
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