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Bonn (ots) - Kein Strom, keine Wärmeversorgung, geplatzte Wasserleitungen in
Heizsystemen, bei Temperaturen bis minus 20 Grad: Für die Menschen in der
Ukraine ist es der härteste Winter seit der Eskalation des Krieges vor rund vier
Jahren. Das ukrainische Energiesystem steht unter systematischem Beschuss, der
gezielt genau die Infrastruktur zerstört, die die Menschen zum Überleben
bräuchten. Rund eine Million Haushalte sind allein in Kiew ohne Strom, etwa
600.000 Menschen haben die Stadt verlassen.
Die ohnehin erschöpften Frauen, Männer und Kinder in den kriegsgeschüttelten
Regionen müssen fast unmögliche Entscheidungen treffen: in eiskalten Wohnungen
bleiben oder lebensgefährliche Wege riskieren, auf der Suche nach Wärme? Teams
unserer Bündnisorganisation CARE berichten aus Dnipro, dass Kinder vollständig
angezogen - teils sogar mit Schuhen - schlafen, um warm zu bleiben und im
Notfall schnell fliehen zu können. "Der Schutz von Zivilbevölkerung und
Infrastruktur ist keine Option, sondern eine Verpflichtung nach dem humanitären
Völkerrecht", betont Michael McGrath, Länderdirektor von CARE in der Ukraine.
Bündnisorganisationen verteilen mobile Öfen und Heizmaterial
Die Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" leisten lebensrettende
Nothilfe. So hält Help - Hilfe zur Selbsthilfe Wärmestuben bereit, verteilt
Heizmaterial, warme Mahlzeiten und repariert Infrastruktur, um den Menschen
Schutz vor der Kälte zu bieten. In einigen Regionen, unter anderem Charkiw,
Cherson und Saporischschja, stellt Help Kraftstoff bereit, damit lokale Behörden
Heizung und Basis-Dienstleistungen aufrechterhalten können. World Vision
verteilt neben Nahrung auch mobile Öfen und Bargeld zum Kauf von Heizmaterial
und warmer Kleidung. Diese akute Winterhilfe erreicht Menschen entlang einer
1.200 Kilometer langen Frontlinie.
"Für die vom Krieg zermürbten Menschen in der Ukraine ist es gerade in diesem
grausamen Winter eine Frage von Leben und Tod, dass wir ausreichend Spenden
haben, um zu helfen", sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von "Aktion
Deutschland Hilft".
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und
Interviewpartner:innen zum Thema Winterhilfe in der Ukraine.
Mehr über die Hilfe der Bündnisorganisationen erfahren Sie hier
(https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/nothilfe-ukraine/) .
"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet um Spenden
für die Not leidenden Menschen in der Ukraine.
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank)
Online spenden unter: http://www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter
deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte
bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten
Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe
zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren
die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine
Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im
Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen
Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum
verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem
zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der
Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten:
https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: mailto:presse@aktion-deutschland-hilft.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50116/6201002
OTS: Aktion Deutschland Hilft e.V.
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