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Rothenburg (LU) (ots) - Wer als Immobilienentwickler attraktive Baugrundstücke
sichern will, muss vor allem schnell und liquide sein. Oftmals sind eigene
Mittel in laufenden Projekten gebunden. Zusätzlich finanzieren Banken seit Basel
III final nicht schnell genug, ausreichend hoch oder gar nicht. Es ist nicht nur
ärgerlich, sondern auch sehr teuer, wenn deswegen eine interessante Liegenschaft
nicht erworben werden kann. Wie lassen sich solche Finanzierungslücken
schliessen, besonders wenn Schnelligkeit gefragt ist?
Jeder Projektentwickler kennt die Situation: Ihm wird ein interessantes
Grundstück angeboten, der Verkäufer benötigt aber eine schnelle Lösung - die
eigenen Mittel sind jedoch in laufenden Projekten blockiert. In solchen Fällen
mangelt es nicht an den Projektzahlen, vielmehr entscheidet sich der
Projekterfolg, ob rechtzeitig eine Finanzierung aufgestellt werden kann. Der
erste Weg führt meist zur Bank. Doch gerade, wenn es schnell gehen muss, stossen
viele Banken an ihre Grenzen. Finanzierungszusagen ziehen sich hin oder werden
sogar kurzfristig zurückgezogen. "Wir erleben immer wieder, dass Projekte nicht
am Konzept, sondern an der Finanzierung scheitern", sagt Giovanni Nardone,
Mitbegründer der Lien Group AG.
"Wenn eine Finanzierung innerhalb kurzer Zeit benötigt wird, kann eine
Verzögerung schnell dazu führen, dass ein Projekt komplett kippt - dadurch kann
ein Entwickler buchstäblich Millionen verlieren."
Genau hier setzt die Lien Group AG mit alternativen Finanzierungslösungen an.
Sie verschafft Entwicklern die notwendige Liquidität für neue Projekte -
alternativ oder ergänzend zur klassischen Bankfinanzierung. Dabei fokussiert sie
sich auf Wohnprojekte von mittelständischen Projektentwicklern in der
Deutschschweiz.
Moritz Mayr, Co-Founder der Lien Group, erklärt: "Das Problem erwächst daraus,
dass die meisten Banken entweder zu langsam, zu wenig oder überhaupt nicht
finanzieren. Immer häufiger ist es notwendig, dass wir für unsere Kunden eine
vollständige Alternative zur Bank liefern. Im Regelfall beschaffen wir jedoch
ergänzendes Kapital zusätzlich zur Bankfinanzierung." Giovanni Nardone ergänzt:
"Wir fangen in der Regel dort an, wo Banken aufhören." Das kann für
Immobilienunternehmer aufgrund eines kurzfristigen Liquiditätsengpasses
notwendig werden. Nicht selten entscheiden genau solche Finanzierungen, ob ein
Immobilienprojekt überhaupt realisiert werden kann. Konkret ermöglicht dies die
Lien Group AG dadurch, indem sie das im Immobilienportfolio gebundene
Eigenkapital neu finanziert. Das erfolgt in der Regel über Nachrangdarlehen. So
lässt sich gebundenes Kapital aus laufenden Projekten lösen und wird als frische
Liquidität für neue Vorhaben freigesetzt. Dies ermöglicht dem Entwickler unter
dem Strich, mit dem gleichen Eigenkapital doppelt so viele Projekte umzusetzen
und so schneller wachsen zu können.
Eigenkapital als Engpass: Wie Mezzanine-Kapital Wachstum ermöglicht
Es geht nicht primär darum, unmögliche Projekte möglich zu machen. Vielmehr geht
es darum, den zentralen Engpass eines Entwicklers zu lösen: Eigenkapital. Es
lassen sich nur eine beschränkte Anzahl Projekte mit dem eigenen Kapital
umsetzen. Eigenkapital ist teuer - es entstehen hohe Opportunitätskosten für
Projekte, die eigentlich umgesetzt werden könnten, für die allerdings in dem
Moment nicht das notwendige Kapital vorgehalten werden kann. Alternativ kann
Eigenkapital über Co-Investoren beschafft werden. An diese müssen allerdings
kostspielige Gewinnbeteiligungen abgeführt werden. Bei Mezzanine-Finanzierungen
handelt es sich hingegen um Kapital von passiven Investoren. Wenn solches
Kapital zu niedrigeren Kosten aufgenommen werden kann, als mit einem
Immobilienprojekt Gewinn erwirtschaftet wird, ermöglicht dies ein attraktives
Arbitragegeschäft. Genau dabei unterstützt die Lien Group AG.
Dabei finanziert sie die meisten Projekte gemeinsam mit ihren Investoren. Sie
vergibt aber auch direkt mit dem hauseigenen Family Office Kapital für
Immobilienvorhaben. "Bei den Investoren handelt es sich primär um eine Handvoll
Family Offices, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten", schildert Giovanni
Nardone. "Nachdem wir und unsere Partner direkt und in sehr kurzer Zeit
Entscheidungen treffen können, schaffen wir es, Finanzierungen innerhalb von ein
bis zwei Wochen abzuschliessen und Kapital auszuzahlen", erklärt Johannes Lehr,
verantwortlich für die Projektprüfung bei der Lien Group.
Ein Fall aus der Praxis: Finanzierung unter Zeitdruck in Basel
Wie entscheidend privates Kapital und Geschwindigkeit sein können, zeigte sich
kürzlich bei einem Projekt im Zentrum von Basel. Ein Projektentwickler hat dort
über längere Zeit mehrere angrenzende Liegenschaften in einem Stadtteil
erworben. Er möchte sie zu einem Quartier zusammenlegen. Geplant ist ein grosser
Ersatzneubau mit einem Projektvolumen von über CHF 100 Millionen. Er war im
Prozess, die zwei verbleibenden Mehrfamilienhäuser zu einem Kaufpreis von CHF 8
Mio. zu erwerben. Dafür führte der Entwickler über Monate intensive Gespräche
mit einer Bank, die die Finanzierung schliesslich zusagte. Doch eine Woche vor
dem vertraglich festgelegten Eigentumsantritt zog die Bank die Finanzierung
kurzfristig zurück. Wird keine Lösung gefunden, kann der Verkäufer vom Kauf
zurücktreten, Vertragsstrafen geltend machen und damit das Gesamtprojekt
gefährden. Dies wäre sehr problematisch und teuer für den Entwickler.
Die Lien Group konnte innerhalb einer Woche ein Family Office aktivieren, das
CHF 4 Millionen als Ersatz für die Bank bereitstellte. Zusätzlich konnte ein
zweites Family Office gewonnen werden, das gemeinsam mit der Lien Group weitere
drei Millionen Schweizer Franken in das Vorhaben investierte. "In solchen
Situationen reicht es nicht, schnell zu vermitteln. Man muss auch bereit sein,
selbst Verantwortung zu übernehmen", sagt Mitgründer Moritz Mayr. Inzwischen
wird das Projekt langfristig umfinanziert und das Grossprojekt kann starten.
Ausblick: Wohin sich die Lien Group AG entwickelt
Aktuell umfasst das Team sechs Mitarbeiter, welche sich aus einer Mischung aus
Finanz- und Immobilienexperten zusammensetzen. Als eidgenössisch diplomierter
Immobilienentwickler hat sich Moritz Mayr gezielt für das Geschäft seiner Kunden
zertifizieren lassen. "Es war mir ein Anliegen, meine Kunden und ihre
Bedürfnisse nicht nur tiefer zu verstehen, sondern auch bessere Finanzierungen
für deren Projekte aufzustellen." Auf dieser Grundlage stellt sich die Lien
Group AG breiter auf und entwickelt sich derzeit vom Broker und Investor hin zu
einem Finanzunternehmen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt künftig nämlich auf dem
Asset Management im Private Debt Bereich. Mit einem eigenen Finanzvehikel werden
künftig Investorengelder in einer separaten Finanzgesellschaft gebündelt, welche
direkt und diversifiziert in Projekte investiert. Dabei positioniert sich die
Lien Group als Vertrauenspartner für Investoren im wachsenden Real Estate
Private Debt Markt. Dieser Geschäftsbereich dient als logische und sinnvolle
Ergänzung zum weiterhin bestehenden Finanzierungsgeschäft.
"Gerade in einem Markt, der durch zunehmende Regulierung und längere
Projektlaufzeiten geprägt ist, ist es unerlässlich, nicht nur Investoren,
sondern echte Kapitalpartner zu haben", fasst Giovanni Nardone zusammen.
Sie sind interessiert, Ihre Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Projekt prüfen zu
lassen und suchen einen verlässlichen Kapitalpartner, der schnell entscheiden
kann? Dann lohnt sich ein kurzer Austausch mit der Lien Group AG
(http://www.liengroup.ch) . Über die Website können Sie in direkten Kontakt mit
der Lien Group AG treten.
Pressekontakt:
Lien Group AG
E-Mail: mailto:info@liengroup.ch
Website: https://liengroup.ch/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181991/6213151
OTS: Lien Group AG
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