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BPOL-BadBentheim: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr (FOTO) |
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| 31.03.2026 16:25 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim |
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Cloppenburg (ots) - Am Montagnachmittag kam es in Cloppenburg auf der
Bahnstrecke von Oldenburg nach Bramsche zu einem gefährlichen Eingriff in den
Bahnverkehr.
Unbekannte hatten offenbar eine Fahrradfelge auf die Gleise gelegt. Der Vorfall
ereignete sich gegen 15:30 Uhr auf der Strecke von Oldenburg nach Bramsche.
Nachdem ein in Richtung Bramsche fahrender Zug der Nordwestbahn mit einer in den
Gleisen liegenden Fahrradfelge kollidierte, brachte der Triebfahrzeugführer die
Bahn durch eine Schnellbremsung zum Stehen. Glücklicherweise wurde keiner der
ca. 50 Reisenden im Zug verletzt. Die Strecke musste gesperrt werden. Durch den
Vorfall erhielten fünf Züge eine Gesamtverspätung von 155 Minuten und es kam zu
zwei Teilausfällen. Der Lokführer wurde vor Ort abgelöst und der Zug musste mit
einem Ersatztriebfahrzeug zurück in den Bahnhof Cloppenburg gefahren werden.
Am Einsatz beteiligt waren je eine Streife der Bundespolizei und eine Streife
der Landespolizei, sowie vier Fahrzeuge der Feuerwehr.
Die Bundespolizei hat strafrechtliche Ermittlungen wegen eines gefährlichen
Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die
Bundespolizei in Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 21 838 0 entgegen.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich auf die
Gefahren an Bahnanlagen hin. Kommt es durch Betreten oder das Bereiten von
Hindernissen im Bereich der Bahnanlagen zu einer Beeinträchtigung des
Zugverkehrs, können neben strafrechtlichen Konsequenzen auch zivilrechtliche
Forderungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen auf die Verursacher zukommen.
Solche Ansprüche können im Einzelfall noch bis zu 30 Jahre nach der Tat geltend
gemacht werden. Neben der erheblichen Eigengefährdung bei unerlaubten
Gleisüberschreitungen können überfahrene Gegenstände weggeschleudert und somit
zu regelrechten Geschossen werden. Herannahende Züge sind sehr leise und werden
daher sehr spät wahrgenommen. Weiterhin ist der Bremsweg eines fahrenden Zuges
erheblich länger als der eines Straßenfahrzeuges.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Pressestelle
Marcel Fehr
Telefon: 05924 7892-2401
E-Mail: pressestelle.badbentheim@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70276/6247364
OTS: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
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