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Stuttgart/Bonn (ots) - Johannes Winkel (CDU) fordert Bundeskanzler Friedrich
Merz auf, Sozialreformen in diesem Jahr zur Chefsache zu machen. Der Vorsitzende
der Jungen Union sagte auf dem Parteitag der Union im Interview mit dem
Fernsehsender phoenix: "Wir stehen ja jetzt in diesem Jahr als CDU vor einer
ganz einfachen Weggabelung: Entweder wir bekommen in diesem Jahr Sozialreformen
hin oder wir müssen im nächsten Jahr die Schuldenbremse auflösen, mit den
Grünen, mit der Linken, mit Heidi Reichinnek. Und dafür stehen wir nicht zur
Verfügung." Deswegen müsse es in diesem Jahr Reformen geben. "Und das muss der
Kanzler am Ende des Tages auch durchsetzen, das muss er zur Chefsache machen."
Bei der Rentenpolitik etwa wünscht sich Johannes Winkel von seiner Partei mehr
Mut. Zwar gehe es noch nicht um die Rente mit 70. Aber
"Frühverrentungsprogramme, die staatlich subventioniert werden mit viel
Steuergeld", müssten beendet werden. Vor einer Erhöhung der Lebensarbeitszeit
gebe es "viele Schritte, die sozialverträglich sind, die man vorher gehen kann
und wir brauchen nur den Mut als CDU, das auch mal umzusetzen. Und den Mut
vermisse ich manchmal. Und den Mut zu einer inhaltlichen Debatte, zu einer
kontroversen Debatte, wo man hier auch mal miteinander diskutiert und sagt:
Nein, ich sehe es anders als du. Und mit guten Argumenten eben auch überzeugt,
auch sichtbar miteinander ringt."
Das gesamte Interview sehen Sie in Kürze auf http://www.phoenix.de oder im
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