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Berlin (ots) - Fahren im Linksverkehr erfordert vor allem zu Beginn ein hohes
Maß an Aufmerksamkeit und die bewusste Umstellung gewohnter Abläufe. Die Verti
Versicherung AG zeigt auf, wie sich diese Herausforderung schnell meistern
lässt.
Ob Roadtrip durch Großbritannien, Rundreise in Australien oder Inselurlaub auf
Malta: In vielen beliebten Reiseländern herrscht Linksverkehr. Für
Autofahrerinnen und Autofahrer aus Deutschland bedeutet das zunächst eine
Umstellung - die mit der richtigen Vorbereitung jedoch gut gelingt. "Der Wechsel
wirkt anfangs ungewohnt, ist aber kein Grund, auf das Fahren im Urlaub zu
verzichten", sagt Alexander Held, Kfz- und Versicherungsexperte der Verti
Versicherung AG. "Mit aufmerksamer Fahrweise und ein wenig Übung klappt der
Seitenwechsel meist besser als gedacht."
Typische "Linksfahrfehler" passieren vor allem am Anfang
Gerade in den ersten Stunden im Linksverkehr ist höchste Konzentration gefragt.
Routinehandlungen, etwa beim Abbiegen oder Einordnen, laufen oft noch
"automatisch" nach gewohnten Mustern ab. "Deshalb passieren typische Fahrfehler
vor allem zu Beginn", erklärt Held. Daher kann es hilfreich sein, die ersten
Strecken bewusst ruhig anzugehen oder stärker frequentierte Straßen zunächst zu
meiden. Ein bewährter Tipp: auf einen Mietwagen zurückgreifen. "Auch wenn das
eigene Fahrzeug vertraut ist, bietet ein Mietwagen mit Lenkrad auf der rechten
Seite gerade am Anfang zusätzliche Orientierung", so Held. Die gute Nachricht:
Die Pedale sind identisch angeordnet - es besteht dadurch somit keine Gefahr,
Gas und Bremse zu verwechseln. "Wer kann, sollte zudem ein Automatikfahrzeug
wählen, um sich vollständig auf den Verkehr konzentrieren zu können", rät der
Versicherungsexperte.
Besondere Aufmerksamkeit beim Abbiegen, Überholen und im Kreisverkehr
Zu den häufigsten Herausforderungen im Linksverkehr zählen Abbiegevorgänge und
das Überholen auf der rechten Seite. Insbesondere beim Rechtsabbiegen besteht
die Gefahr, aus Gewohnheit auf der falschen Straßenseite zu landen. "Hier hilft
es, sich vor dem Abbiegen kurz mental zu vergewissern, dass ich die linke Spur
ansteuere", sagt Held.
Auch Kreisverkehre verlangen Umdenken: Der Verkehr fließt im Uhrzeigersinn und
die Spurwahl ist spiegelverkehrt zu Deutschland: "Wer die erste Ausfahrt nehmen
will, ordnet sich ganz links ein", erklärt Held. Generell gelte: frühzeitig
orientieren und blinken.
Alexander Held räumt auch mit einem weit verbreiteten Missverständnis auf: "Die
hierzulande bekannte Regel "rechts vor links" kann man für Länder mit
Linksverkehr nicht einfach umdrehen. Es gibt kein links vor rechts!" In England
beispielsweise seien an Kreuzungen vielmehr immer eindeutige Schilder oder
Markierungen auf der Straße, die die Vorfahrt regeln. In Australien dagegen
finde trotz Linksverkehr die Vorfahrtsregel "rechts vor links" Anwendung, sofern
die Vorfahrt nicht durch ein "Give way"-Schild, "Stop"-Schild oder eine Ampel
geregelt sei. "Ein Blick auf die lokalen Verkehrsregeln vor Reiseantritt schafft
hier Klarheit."
Technik und Vorbereitung reduzieren Stress
Navigationssysteme können bei Fahrten im Ausland zusätzlich entlasten, da sie
frühzeitig Hinweise zur Spurwahl und zu Abbiegemanövern geben. Auch die
Routenplanung im Vorfeld reduziert den Druck während der Fahrt. "Wer weiß, wo er
hinmöchte, kann sich besser auf das Fahren konzentrieren", so Held.
Hilfreich ist zudem eine Begleitperson, insbesondere auf den ersten Fahrten. Sie
kann den Verkehr beobachten und frühzeitig auf mögliche Fehler hinweisen - etwa
beim Abstand zur linken Fahrzeugseite. "Viele unterschätzen, wie viel Auto sie
links von sich haben. Entsprechend entstehen gerade dort die meisten kleineren
Schäden."
Versicherungsschutz im Blick behalten
Die linke Spur zu halten und nicht aus Gewohnheit auf der rechten Straßenseite
zu fahren, ist auch aus Versicherungsgründen wichtig. Denn der
Kfz-Versicherungsschutz kann verloren gehen, wenn der Unfall passiert, weil der
Fahrer im Linksverkehr die rechte Straßenseite benutzt. Das Verhalten wurde vom
Landgericht Mainz als grob fahrlässig eingestuft, so dass die Kaskoversicherung
des Unfallfahrers nicht für Schäden aufkommen musste (AZ 7 O 391/97).
Versicherungsfragen, die man sich außerdem vor dem Urlaub stellen sollte, sind
laut Held: "Gilt die Kfz Versicherung im Zielland und sind die Deckungssummen
ausreichend?" Ebenso wichtig sei es zu wissen, ob Kasko, Schutzbrief und
Pannenhilfe auch im Ausland greifen und wer im Schadenfall der Ansprechpartner
ist. Außerdem solle man prüfen, welche Eigenkosten bei Unfall, Diebstahl oder
Mietwagen entstehen können und ob zum Beispiel die Grüne Karte oder andere
Dokumente mitzuführen sind.Informationen zum Versicherungsangebot der Verti
Versicherung AG sind unter https://www.verti.de abrufbar.
Pressekontakt:
Verti Versicherung AG
Sonja Schmitt
Pressesprecherin
Telefon: +49 3328 424 -3998
E-Mail: mailto:presse@verti.de
Rheinstraße 7A
14513 Berlin/Teltow
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/43258/6290593
OTS: Verti Versicherung AG
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