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Berlin (ots) - Ein radikaler Paradigmenwechsel für die deutsche Stadt- und
Regionalentwicklung steht bevor: Good Mobility Foundation (GMF) ist offiziell
als gemeinnütziger Stiftung in Berlin gegründet. Initiiert und ins Leben gerufen
wurde der neue Think Tank von den Visionären Dr. Ingo Kucz und Christian Scheler
. Mit der Stiftung übernehmen die Gründer gezielt gesellschaftliche
Verantwortung, um ein jahrzehntelanges, teures Strukturproblem aufzubrechen: Das
strikte Silodenken zwischen den zwei größten CO2-Emittenten Deutschlands - dem
Verkehrs- und dem Immobiliensektor.
"Unsere Gesellschaft steht vor einer der größten Transformationen ihrer
Geschichte: Wohnungsnot, Klimaanpassung, Mobilitätswende, dazu schwierige
politische Prozesse. Entscheidungen, die kurzfristig in den kommenden Monaten
und Jahren getroffen werden, bestimmen, wie Deutschland in fünfzig bis hundert
Jahren aussehen wird. Bisher werden Mobilität und Bauen in getrennten Welten,
Ministerien und Regelwerken verhandelt. Die GMF tritt an, um diese künstliche
Trennung aufzulösen: Mobilität ist essenzieller Teil des täglichen Erlebens. Die
Mobilität soll die Infrastruktur formen, nicht anderseherum ", so die beiden
Gründer Kucz und Scheler.
GMF verspricht fokussierte Arbeit für das "Übermorgen"
Während die GMF als eigenständige Organisation strategisch und diskursiv am Feld
von übermorgen arbeitet - durch die Produktion von Studien, Thesenpapieren und
Interventionen in Gesetzgebungsverfahren -, kooperiert sie eng mit dem Good
Mobility Council, der mit seinem System "Certified Good Mobility" die Qualität
der Mobilität an Immobilien auszeichnet..
Zu den ersten konkreten Schritten der Foundation nach der Gründung im Juni
gehört die Ausarbeitung von prägnanten Impulspapieren "Mind Pieces" für das Jahr
2026 - unter anderem zur gravierenden Mobilitäts-Lücke und der
Immobilienfinanzierung. Zudem startet die Konzeption für eine umfassende
Szenariostudie zur "Zukunft von Mobilität und Immobilienwirtschaft 2034", die
Ende 2026 veröffentlicht wird.
Stimmen zur Stiftungs-Gründung:
Manuel Ehlers, Geschäftsführer der Good Mobility Foundation // Experte für
nachhaltige Immobilienfinanzierung : "Wir betonieren heute immer noch Parkplätze
für Autos, die wir bald nicht mehr besitzen wollen, und binden bis zu 50 Prozent
der grauen Energie eines Neubaus in Tiefgaragen. Das ist Zukunftsblindheit. Die
wirtschaftlichen Risiken durch veraltete Stellplatzsatzungen oder mangelhafte
ESG-Kriterien sind für Banken und Investoren real. Wir werden als Stiftung den
Finger in diese Wunde legen und zeigen, was unter den Bedingungen von morgen
überhaupt noch finanzierbar ist."
Dr. Meike Niedbal, Vorsitzende des Stiftungsbeirats // Bahn-Managerin a.D. &
Staatssekretärin a.D. für Mobilität in Berlin: "Es klafft eine massive Lücke
zwischen dem politischen Wunsch nach lebenswerten Quartieren und der harten
Verwaltungswirklichkeit. Wenn Landesbauordnungen mehrere Dekaden alt sind,
bleibt der Klimavollzug aus. Wir müssen im Hier und Jetzt an die Umsetzung
herangehen. Ein Hebel ist etwa die Schulwegsicherheit an unseren 33.000 Schulen:
Wer Schulbau und Erschließung intelligent verknüpft, nimmt Eltern den
alltäglichen Auto-Stress und schafft echte Lebensqualität."
Dr. Gereon Uerz, Stiftungsbeirat // Nachhaltigkeits-Experte für Immobilien &
Mobilität: "Der Zugang zu angemessenem Wohnraum und adäquater Mobilität darf
kein Privileg sein - beides sind grundlegende Menschenrechte. Aktuell sehen wir
jedoch eine tiefe soziale Ungerechtigkeit und den systematischen Ausschluss
vieler Gruppen. Wenn bezahlbarer Wohnraum vom öffentlichen Nahverkehr
abgeschnitten ist oder die gebaute Umwelt durch fehlende Barrierefreiheit den
Alltag blockiert, spaltet das unsere Gesellschaft. Wir müssen Wohnungsbau und
Infrastruktur von Anfang an inklusiv und resilient zusammendenken, um echte
Teilhabe für alle Menschen zu sichern."
Prof. Dr. Stephan Rammler, Wissenschaftlicher Gründungsdirektor // Mobilitäts- &
Zukunftsforscher: "Wir befinden uns im Jahrhundert der Resilienz. Klimaextreme
und demografische Verschiebungen stellen alternde Infrastrukturen akut infrage.
Wie widerstandsfähig ein Gebäude oder ein Quartier über die nächsten 50 Jahre
bleibt, entscheidet sich an der Schnittstelle von Bewegung und Ort. Die
Foundation wird mit fundierter Wissenschaft und klaren Zukunftsszenarien die
dringend notwendige Debatte über Resilienz-Designs in die Breite tragen."
Reiner Müller, Stiftungsbeirat // Internationaler Projektentwickler für
Immobilien: "Weg von der Immobilie als statischen Klotz - hin zu vernetzten
Quartieren. Wir können es uns nicht mehr leisten, Gebäude zu bauen und die
Erschließung erst im Nachgang mitzudenken. Das Prinzip 'Mobilität bestimmt die
Form' gehört in die Köpfe der Bauwirtschaft. Noch scheitern weitsichtige
Konzepte an veralteter Bauplanung und behördlichen Dogmen. Als Teil der Stiftung
bringe ich den ungeschönten Praxisbezug großer Bauvorhaben ein, um das Schisma
zwischen Bauen und Bewegen aufzubrechen. Eine echte Verknüpfung der Sektoren ist
heute nicht nur ökologisch notwendig, sondern wirtschaftlich hochgradig
attraktiv."
Über die Good Mobility Foundation (GMF)
Die Good Mobility Foundation ist ein im Juni 2026 gegründeter, gemeinnütziger
Think Tank mit Sitz in Berlin. Die Stiftung behandelt die Schnittstelle von
Mobilität, Immobilien und Infrastruktur als integriertes Feld, um Qualität,
Wertstabilität, Klimaresilienz und soziale Gerechtigkeit im deutschsprachigen
Raum zu sichern.
Pressekontakt:
Anne Jacobs
Leiterin Kommunikation & Public Affairs
Good Mobility Foundation gGmbH
Charlottenstr. 2; 10969 Berlin
mailto:a.jacobs@goodmobility.org
http://www.goodmobility.foundation
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/175697/6290712
OTS: Good Mobility Council GmbH & Good Mobility Foundation gGmbH
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