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Berlin (ots) - Angesichts der sich zuspitzenden Krise in der deutschen Industrie
warnt der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Udo Dinglreiter,
eindringlich vor einer drastischen Abwärtsentwicklung und spricht von einer
"katastrophalen" Stimmung in den Betrieben. Monat für Monat werden rund 10.000
Stellen abgebaut, ganze Branchen erodieren, Investitionen brechen in
historischer Breite ein. Während die Industrie seit einem Jahr auf die von Merz
versprochene Wirtschaftswende wartet, fordert die schwarz-rote Bundesregierung
mehr Geduld, verlautbart Durchhalteparolen und verbittet sich Kritik.
Hierzu erklärt AfD-Bundessprecherin Alice Weidel:
"Wenn der Präsident von Gesamtmetall die Lage der deutschen Wirtschaft unter
Schwarz-Rot als 'katastrophal' bezeichnet und vor einem Substanzverlust warnt,
der über die Finanz- und Corona-Krise hinausgeht, dann ist das ein
unmissverständlicher Alarmruf. Die aktuellen Zahlen bestätigen die desaströse
Einschätzung: Monat für Monat verschwinden 10.000 Industriearbeitsplätze, binnen
weniger Jahre gingen bereits mehr als 300.000 Stellen verloren. Gleichzeitig
wandern ganze Industriezweige ins Ausland ab, während der Mittelstand von einer
historischen Insolvenzwelle überrollt wird. Das ist kein konjunktureller
Abschwung, sondern ein systematischer, politisch verursachter Rückbau unseres
industriellen Fundaments.
Merz und seine Regierung sind entweder nicht willens oder nicht in der Lage,
dieser Entwicklung auch nur ansatzweise entgegenzuwirken. Weder die ausufernden
Energiepreise noch die rekordhohen Abgabenlasten noch die lähmende Bürokratie
werden konsequent angegangen. Angesichts zahlloser gebrochener Versprechen und
leerer Durchhalteparolen verlieren Industrie- und Arbeitnehmervertreter
zunehmend die Geduld und üben scharfe Kritik an Merz' Wirtschaftspolitik. Doch
trotz wachsender Proteste und desaströser Wachstumsprognosen verharrt die von
Merz geführte schwarz-rote Koalition in politischer Lähmung - ein
wirtschaftspolitischer Offenbarungseid auf ganzer Linie.
Unserem Land läuft die Zeit davon. Die AfD fordert eine sofortige und umfassende
Entlastung von Unternehmen und Beschäftigten, die Wiederherstellung
wettbewerbsfähiger Energiepreise sowie einen konsequenten Abbau bürokratischer
Belastungen. Deutschland braucht endlich wieder verlässliche Rahmenbedingungen
für Investitionen und Wachstum. Ohne einen grundlegenden Kurswechsel wird sich
der industrielle Niedergang weiter beschleunigen - mit gravierenden Folgen für
unseren Wohlstand und die Beschäftigung."
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