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Giessen (ots) - Biebertal: Einbrecher dank Zeugin festgenommen
Eine aufmerksame Zeugin verhalf der Polizei mit ihrem schnellen Hinweis zur
Festnahme von drei Einbrechern in Krumbach. Die Frau bemerkte am Sonntag (7.6.)
gegen 0.10 Uhr Taschenlampenschein und Personen innerhalb des Gemeindehauses in
der Marburger Straße. Sie verständigte die Polizei und behielt die Situation vor
Ort im Blick. Sofort entsandte die Leitstelle der Polizei Streifen beider
Gießener Polizeistationen, Hundeführer und die Kriminalpolizei an den
Einsatzort. Die Einsatzkräfte nahmen unmittelbar nach Eintreffen drei Personen
noch im Gemeindehaus fest. Die Einbrecher hatten sich zuvor gewaltsam Zugang zu
den Räumen verschafft. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 17-Jährige
sowie einen 19-Jährigen. Die drei mussten mit zur Dienststelle. Nach Abschluss
der polizeilichen Maßnahmen wurden sie mangels vorliegender Haftgründe
entlassen. Auf sie kommt nun ein Strafverfahren zu. Ob die Tatverdächtigen
möglicherweise für weitere Einbrüche in Betracht kommen, ist Gegenstand der
laufenden Ermittlungen.
Hinweise weiterer Zeugen nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer
0641/7006-6555 entgegen.
Gießen: Verdächtige Person sorgt für größeren Polizeieinsatz
Ein Zeuge informierte die Polizei gestern Abend über eine Person mit Waffe. Den
Angaben zufolge lief ein Mann gegen 21.45 Uhr mit einer Pistole durch den
Asterweg. Umgehend fuhren zahlreiche Streifenwagen vor Ort. Bei deren Eintreffen
war der Mann bereits in ein Mehrfamilienhaus gegangen. Im Treppenhaus nahmen die
Einsatzkräfte schließlich einen 55-Jährigen fest.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war er zuvor mit einem echt aussehenden, nicht
funktionsfähigen Revolver im Bereich des Asterwegs unterwegs. Eine Gefahr für
die Öffentlichkeit bestand nicht. Eine Bedrohung von Personen oder andere
Straftaten wurden bislang nicht bekannt. Im Rahmen der Befragung zu den
Hintergründen ergab sich den Beamten der Eindruck, dass sich der Mann in einem
psychischen Ausnahmezustand befand. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen letztlich einer Ärztin in einem psychiatrischen Krankenhaus
überstellt. Die Waffe stellten die Beamten sicher. Die Polizei ermittelt nun
wegen des Führens einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit gegen den
55-Jährigen.
Pierre Gath, Pressesprecher
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