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POL-DO: 34-Jähriger versucht nach Verkehrsunfall zu flüchten und kollidiert mit Verkehrsschild: Kein Führerschein, Drogen im Auto und ein offener Haftbefehl |
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| 23.03.2026 13:26 Uhr |
Polizei Dortmund |
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Dortmund (ots) - Am 20. März gegen 17:40 Uhr ereignete sich auf dem Parkplatz
eines Supermarktes an der Altenderner Straße ein Verkehrsunfall. Der Fahrer
flüchtete. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Dabei stieß der Mann auf
seiner Flucht mit einem Verkehrsschild zusammen. Die anschließende
Unfallaufnahme und Überprüfung des Mannes lieferten mutmaßliche Gründe für die
Flucht.
Ersten Erkenntnissen zufolge beabsichtigte ein 63-jähriger Dortmunder, rückwärts
aus einer Parkbucht auszuparken. Zeitgleich näherte sich von hinten ein Audi mit
aufheulendem Motor. Der Audi fuhr an dem Opel vorbei und touchierte ihn. Der
Unfallverursacher hielt noch kurz an, ergriff dann aber die Flucht.
Die sofort alarmierten Beamten erkannten den Audi kurze Zeit später an der
Flughafenstraße und nahmen die Verfolgung auf. Der Beschuldigte bemerkte den
Streifenwagen und beschleunigte sein Auto. Mit deutlich überhöhter
Geschwindigkeit fuhr er in den Kreisverkehr an der Flughafenstraße/Westholz ein
und stieß an der Verkehrsinsel mit einem Verkehrszeichen zusammen. Mit dem
Streifenwagen verhinderten die Beamten seine Weiterfahrt. Dabei wurde der
Einsatzwagen beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Die Einsatzkräfte nahmen den 34-jährigen Dortmunder fest. Der Grund für seine
Flucht war schnell geklärt. Im Auto fanden die Beamten mehrere
Druckverschlusstütchen mit verschiedenen Betäubungsmitteln sowie ein
verschreibungspflichtiges Medikament, welches ebenfalls als Betäubungsmittel
missbraucht werden kann Zudem ergab sich der dringende Verdacht, dass der Mann
unter dem Einfluss von Drogen steht. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich
zudem heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und
ein Haftbefehl gegen ihn vorliegt.
Der 34-Jährige wurde zur Polizeiwache gebracht. Ein Arzt entnahm ihm eine
Blutprobe. Ein Familienmitglied konnte den vierstelligen, haftbefreienden Betrag
bezahlen.
Die Beamten stellten den Audi, die Betäubungsmittel und das Mobiltelefon sicher.
Die besonderen Vorraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor. Der
Mann erwartet jetzt Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des
Straßenverkehrs, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Straftat
nach dem Betäubungsmittelgesetz und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Den Fahrzeughalter erwartet ebenfalls ein Strafverfahren wegen des Zulassens des
Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Bartosch Waldowski
Telefon: 0231/132-1023
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Dortmund
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