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BPOLI DD: Erfolgreiche Vollstreckung mehrerer Haftbefehle durch die Bundespolizei Dresden |
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| 30.03.2026 14:40 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Dresden |
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Dresden (ots) - Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten am Samstag, den 28. März
2026, im Zuge verstärkter Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen drei per Haftbefehl
gesuchte Männer festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden
alle drei Beschuldigten zur Verbüßung ihrer Strafen in die Justizvollzugsanstalt
Dresden eingeliefert.
Am frühen Samstagmorgen, gegen 03:40 Uhr, unterzogen Beamte im Hauptbahnhof
Dresden einen 43-jährigen tschechischen Staatsangehörigen einer
Personenkontrolle. Hierbei wurde festgestellt, dass gegen den Mann zwei
Ausschreibungen zur Festnahme vorlagen. Zum einen bestand ein Ersuchen der
Ausländerbehörde Passau zur Aufenthaltsbeendigung. Gegen den Betroffenen ist
seit seiner Abschiebung im Jahr 2024 ein bis 2029 befristetes Einreise- und
Aufenthaltsverbot anhängig. Zum anderen suchte die Staatsanwaltschaft Dresden
den Mann mittels Vollstreckungshaftbefehl wegen Wohnungseinbruchdiebstahls. Da
eine Restfreiheitsstrafe von 237 Tagen zu verbüßen war, erfolgte die
Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Dresden.
Im weiteren Tagesverlauf, gegen 19:00 Uhr, kontrollierte Einsatzkräfte im
Bereich des Hauptbahnhofs einen 40-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Die
Überprüfung in den polizeilichen Auskunftssystemen ergab zwei Haftbefehle: Die
Staatsanwaltschaft Dresden suchte den Mann wegen Computerbetrugs
(Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen), während das Amtsgericht Meißen einen
Sitzungshaftbefehl wegen mehrfachen Betrugs sowie Verstößen gegen das
Betäubungsmittelgesetz erlassen hatte. Nach Feststellung der Hafttauglichkeit
durch einen herbeigerufenen Arzt wurde die Einlieferung in die
Justizvollzugsanstalt vollzogen. Die richterliche Vorführung ist für den 30.
März 20206 anberaumt.
Gegen 23:00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte im Railjet 170 auf der Strecke von
Prag nach Dresden eine dreiköpfige Personengruppe. Dabei identifizierten die
Beamten einen 34-jährigen moldauischen Staatsangehörigen, gegen den zwei
Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Leipzig vorlagen. Die Ausschreibungen
resultierten aus rechtskräftigen Verurteilungen wegen Diebstahls in besonders
schwerem Fall. Der Mann hat aus diesen Verfahren noch eine Restfreiheitsstrafe
von insgesamt 867 Tagen - knapp zweieinhalb Jahre - zu verbüßen. Im Zuge der
weiteren Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen den 34-Jährigen ein
wirksames Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland
besteht. Neben der Vollstreckung der bestehenden Haftbefehle leiteten die
Beamten daher ein neues Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten
Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene zur Verbüßung
seiner mehrjährigen Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Dresden überstellt.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Dresden
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