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BPOLI DD: Mann bedroht Bundespolizisten mit Pflasterstein und leistet Widerstand im Gleisbereich |
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Dresden (ots) - Am frühen Morgen des 01. April 2026 kam es am Dresdner
Hauptbahnhof zu einem gefährlichen Zwischenfall, bei dem ein 60-jähriger
Deutscher Bundespolizisten angriff und sich selbst in Gefahr brachte. Gegen
00:25 Uhr sprach der Mann zunächst einen Bundespolizisten vor der
Bundespolizeiwache an und meldete einen vermeintlichen Notfall. Als der Polizist
die Situation hinterfragte, schlug die Stimmung des Mannes unvermittelt um. Er
bezweifelte lautstark die Legitimität des Beamten und entfernte sich trotz
mehrfacher Halteaufforderungen in Richtung Bahnsteigende. Die Situation
eskalierte weiter, als der Mann die Absperrungen überschritt und sich unerlaubt
in den Gleisbereich in Richtung Freiberger Straße begab. Im Bereich eines
Wartungstrakts nahm er einen ca. 10 x 10 Zentimeter großen Pflasterstein auf,
ging auf den nacheilenden Bundespolizisten zu und bedrohte ihn mit dem Tod. Auch
die mehrfache Androhung von Pfefferspray hielt den Aggressor nicht auf. Als ein
zweiter Beamter zur Unterstützung eintraf, schleuderte der 60-Jährige den Stein
in dessen Richtung. Der Wurf verfehlte den Polizisten um nur wenige Meter und
landete im Gleisbett. Beim Versuch, den Stein für einen weiteren Angriff wieder
aufzunehmen, verlor der Mann das Gleichgewicht und stürzte zwischen die Gleise.
Die Einsatzkräfte nutzten diesen Moment, um den Mann aus dem Gefahrenbereich zu
retten. Dabei leistete der Beschuldigte jedoch massiven Widerstand, trat nach
den Beamten und sperrte sich gegen die Fesselung. Trotz einer bei dem Sturz
erlittenen Schürfwunde am Kopf verweigerte der Mann die Behandlung durch einen
hinzugezogenen Notarzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der
60-Jährige auf freiem Fuß gesetzt. Die Bundespolizeiinspektion Dresden hat
Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte,
gefährliche Körperverletzung, Beleidigung sowie Bedrohung eingeleitet. |
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| Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Dresden Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung |
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