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BPOLI DD: Aggressive Täter im Hauptbahnhof - Bundespolizei stoppt Angriffe und Randalierer |
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| 7.04.2026 13:41 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Dresden |
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Dresden (ots) - Die Bundespolizei in Dresden musste am vergangenen Wochenende
gleich mehrfach bei Gewaltvorfällen im Hauptbahnhof einschreiten. Die Bilanz
umfasst Angriffe auf Verkaufspersonal, Widerstand gegen Beamte und die
Zerstörung von Rettungsmitteln.
Am späten Sonntagabend (05.04.2026) gegen 21:00 Uhr bemerkte eine Streife einen
alkoholisierten Mann, der Passanten anpöbelte. Kurz darauf schlug der 24-jährige
afghanische Staatsangehörige unvermittelt mit den Fäusten auf einen 28-jährigen
Mitarbeiter eines Lebensmittelmarktes ein.
Die Beamten griffen sofort ein und unterbanden die Attacke. Der bereits wegen
Rauschgiftdelikten polizeibekannte Angreifer leistete bei der Festnahme massiven
Widerstand. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er in das Zentrale
Polizeigewahrsam überstellt. Ihn erwarten Ermittlungsverfahren wegen
Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Bereits am Freitag, den 03. April, hielt ein 39-jähriger Deutscher die
Einsatzkräfte über Stunden in Atem. Der Mann, der erst vor einer Woche aus der
Justizvollzugsanstalt entlassen worden war, trat bereits am Nachmittag in einer
Einkaufsfiliale im Dresdner Hauptbahnhof aggressiv in Erscheinung, als er einem
Mitarbeiter Gewalt androhte und zum Schlag ausholte. Sicherheitsmitarbeiter
konnten den Angriff abwehren und den Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei
festhalten.
Gegen 15:55 Uhr belästigte er erneut Reisende und missachtete ein bestehendes
Hausverbot. Bei einer erneuten Mitnahme und Kontrolle fanden die Beamten mehrere
entwendete Damenrasierer sowie Betäubungsmittel. In der Gewahrsamszelle zeigte
er sich völlig enthemmt, entblößte sich und urinierte in den Raum.
Gegen 18:55 Uhr wurde der Mann nach einem erneuten Ladendiebstahl in einer
weiteren Einkaufsfiliale des Dresdner Hauptbahnhofes abermals festgenommen.
Aufgrund seines extrem aggressiven Verhaltens und des offensichtlichen
Einflusses von Drogen wurde ein Notarzt hinzugezogen.
Im Rettungswagen eskalierte die Situation erneut. Er erlitt einen massiven
Wutanfall, schlug unvermittelt gegen ein Fach im Innenraum und zerstörte dieses.
Die Beamten mussten einschreiten, um die Sanitäter vor weiteren Angriffen zu
schützen.
Gegen 20:15 Uhr wurde der Mann für eine psychiatrische Zwangseinweisung an die
Landespolizei übergeben. Ihn erwarten nun zahlreiche Ermittlungsverfahren, unter
anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung,
Beleidigung, Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Dresden
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Dresden
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