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Münster (ots) - Steigende Kosten, stagnierende Margen und ein wachsender
Wettbewerbsdruck setzen Autohäuser zunehmend unter Druck. Gleichzeitig entstehen
durch künstliche Intelligenz völlig neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu
gestalten und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Doch welche Lösungen stabilisieren
dabei wirklich die Umsatzrendite, sind praxistauglich und zudem noch
datenschutzkonform einsetzbar?
Die Automobilbranche befindet sich im Umbruch: Elektromobilität, neue
Mobilitätskonzepte und ein verändertes Kaufverhalten stellen Autohäuser vor
massive Herausforderungen. Gleichzeitig steigen Energie-, Personal- und
Betriebskosten kontinuierlich, während die Umsatzrenditen vieler Betriebe auf
ein Minimum schrumpfen. Zwar konnten Autohäuser ihre Umsätze zuletzt noch
steigern, doch laut aktuellen Auswertungen von RAW-Partner verschlechtert sich
die Ertragslage weiter - bei steigenden Erlösen von rund 4,5 Prozent sinken
Deckungsbeiträge und Renditen kontinuierlich. Hinzu kommen steigende
regulatorische Anforderungen und ein akuter Fachkräftemangel, der die Situation
weiter verschärft. Viele Verantwortliche erkennen zwar das Potenzial von
künstlicher Intelligenz, zögern jedoch aufgrund von Datenschutzbedenken,
komplexen Implementierungen und fehlender Orientierung bei der Auswahl
geeigneter Lösungen. "Wer jetzt keine klaren Entscheidungen trifft und weiterhin
auf unsichere oder ineffiziente Systeme setzt, wird mittelfristig erhebliche
Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen - bis hin zu strukturellen Problemen im
gesamten Betrieb", warnt Sascha Röwekamp.
"Künstliche Intelligenz ist dabei kein kurzfristiger Trend, sondern eine
Entwicklung, welche die gesamte Branche grundlegend verändern wird. Entscheidend
ist, sie richtig und vor allem sicher einzusetzen", fügt er hinzu. Mit über 20
Jahren Erfahrung in der Automobilbranche, Führungspositionen in großen
Handelsgruppen und seiner Rolle als Initiator der Bewegung "Autohaus der
Zukunft" kennt Sascha Röwekamp die Herausforderungen der Branche aus erster
Hand. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsinformatiker und Entwickler von CARvinci®
Constantin Michel entstand eine Lösung, die genau hier ansetzt: eine
datenschutzkonforme KI-Plattform, speziell für Autohäuser entwickelt, die ohne
komplexe IT-Projekte sofort einsatzbereit ist. Was es damit auf sich hat und
inwieweit Autohäuser davon profitieren, erfahren Sie hier.
Datenschutz und KI: Ein Widerspruch, der gelöst werden muss
Autohäuser verarbeiten täglich tausende Daten, viele davon sehr sensibel:
Personalausweiskopien, Gehaltsnachweise, Leasing- und Finanzierungsunterlagen,
Selbstauskünfte, Anschriften und detaillierte Fahrzeuginformationen. Der Einsatz
gängiger KI-Systeme wie ChatGPT oder Gemini, die über Server in den USA
betrieben werden, ist in diesem Kontext nicht DSGVO-konform - ein Umstand, der
in der Praxis häufig übersehen oder ignoriert wird.
Genau hier liegt der Ursprung von CARvinci®: Ausgangspunkt war die konkrete
Herausforderung, bestehende KI-Lösungen wie ChatGPT sinnvoll und zugleich
datenschutzkonform im Autohaus einzusetzen. Daraus entstand in kurzer Zeit ein
erster Prototyp, der zunächst vor allem ein Ziel verfolgte: Datenschutz und KI
überhaupt miteinander zu vereinen.
Im nächsten Schritt wurde jedoch schnell klar, dass Datenschutz allein nicht
ausreicht, um eine Software erfolgreich in den Betrieb zu bringen. Gemeinsam mit
mehreren Autohausgruppen wurde daher intensiv an der zentralen Frage gearbeitet:
Wofür brauche ich diese Technologie konkret und wie setze ich sie im Alltag
sinnvoll ein? Aus dieser praxisnahen Zusammenarbeit heraus entwickelte sich
CARvinci® Schritt für Schritt zu einer Lösung, die nicht nur rechtssicher ist,
sondern auch echten operativen Mehrwert liefert. "Datenschutz ist nicht
optional, sondern Pflicht - wer das ignoriert, spielt mit dem Vertrauen seiner
Kunden und der Rechtssicherheit seines Betriebs", stellt Constantin Michel klar.
CARvinci®: Das KI-Gehirn für jedes Autohaus
Im Kern ist CARvinci® eine zentrale KI-Plattform, die speziell auf die
Anforderungen von Autohäusern ausgerichtet ist. Statt ein eigenes Large Language
Model, also ein eigenständiges KI-Sprachmodell, zu entwickeln, bindet die
Plattform verschiedene weltweit verfügbare KI-Modelle an. Je nach Anwendungsfall
wird das jeweils leistungsfähigste Modell ausgewählt und integriert. Dabei
werden die Modelle nicht einfach übernommen, sondern auf autohausspezifische
Anforderungen angepasst und in "Autohaus-Sprache" übersetzt.
Entscheidend ist, dass CARvinci® unternehmensspezifische Daten integriert:
Finanzbuchhaltung, Fahrzeugbestand, Herstellervorgaben, interne Richtlinien und
Kommunikationsstandards fließen in die Plattform ein. Die künstliche Intelligenz
arbeitet damit nicht nur mit Allgemeinwissen, sondern mit dem internen
Betriebswissen des jeweiligen Autohauses. Die sprachliche Tonalität lässt sich
individuell anpassen. Das Ergebnis ist ein zentrales KI-Gehirn, das Prozesse,
Ansprechpartner und Abläufe kennt und miteinander vernetzt.
Von der Unterstützung bis zur Vollautomatisierung: Was CARvinci® konkret leistet
Die Plattform deckt ein breites Spektrum an Anwendungsfällen ab - von
unterstützenden Funktionen bis hin zu vollständig automatisierten Prozessen. Auf
der unterstützenden Seite stehen Anwendungen wie das Reklamationsmanagement, das
gemeinsam mit 15 Reklamationsmanagern aus verschiedenen Autohäusern entwickelt
wurde, die Erstellung von Arbeitszeugnissen und Stellenausschreibungen sowie die
Unterstützung bei internen Verwaltungsprozessen.
Auf der automatisierten Seite übernimmt CARvinci® die vollautomatisierte
Leadbearbeitung für mobile.de und AutoScout24, prüft Fahrzeugverfügbarkeit und
beantwortet Kundenanfragen automatisiert, begleitet Prozesse bis zum
Verkaufsabschluss und prüft Gutschriften. Die Einführung erfolgt dabei ohne
klassisches IT-Großprojekt: Nach Zugangserteilung und einem Onboarding-Gespräch
ist die Plattform innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Umfangreiche
Schnittstellenprojekte oder monatelange Implementierungen sind nicht
erforderlich. "Wir haben CARvinci® bewusst so gebaut, dass ein Autohaus nicht
erst ein halbes Jahr investieren muss, bevor es den ersten Nutzen sieht. Der
erste produktive Einsatz beginnt am ersten Tag", so Constantin Michel.
Schwarmintelligenz statt Insellösung: Der gemeinschaftliche Ansatz
Ein zentrales Merkmal von CARvinci® ist sein gemeinschaftlicher
Entwicklungsansatz. Neue Anwendungsfälle werden regelmäßig innerhalb der
Community entwickelt und anschließend allen angeschlossenen Autohäusern zur
Verfügung gestellt - Schwarmintelligenz statt isolierter Einzellösungen also.
Davon profitiert jeder Betrieb: Er zieht Nutzen aus der kollektiven Erfahrung
aller.
Ergänzt wird dieser Ansatz durch eine Ausbildung zum Autohaus-KI-Manager, der
intern als Multiplikator für technisches und kulturelles KI-Know-how fungiert.
KI wird dabei nicht als Ersatz für Mitarbeiter positioniert, sondern als
unterstützender Arbeitskollege, der individuelle Leistung steigert. Das
Vertrauen in diesen Ansatz wächst: Zum Beispiel der Volkswagen- und
Audi-Händlerverband oder der Verband Deutscher Opel-Händler vertraut CARvinci®
exklusiv im Bereich KI. CARvinci® ist zudem Partner der Initiative Autohaus der
Zukunft, einem branchenweiten Netzwerk, das Autohäuser, Hersteller und
Dienstleister zusammenbringt. Ziel ist es, gemeinschaftlich Branchenintelligenz
aufzubauen und Innovationen schneller in die Praxis zu überführen. Über Events,
Fachvorträge, Podcasts und YouTube-Formate wird der Austausch aktiv gefördert
und Wissen breit zugänglich gemacht. "Kein Autohaus muss diesen Weg alleine
gehen - genau das ist der Kern unserer Bewegung", betont Sascha Röwekamp.
Das Autohaus der Zukunft: Was damit möglich wird
Auch die Praxis zeigt bereits, welches Potenzial in der konsequenten Nutzung von
CARvinci® steckt. Mittelfristig können Mitarbeiterkosten reduziert und
gleichzeitig bessere Kundenergebnisse erzielt werden. Bei konsequenter Nutzung
besteht das Potenzial, die Umsatzrendite eines Autohauses innerhalb von fünf bis
zehn Jahren deutlich zu steigern, perspektivisch sogar zu verdoppeln. Für eine
Branche, in der Renditen von einem bis zwei Prozent längst zur Normalität
geworden sind, wäre das eine fundamentale Veränderung.
Der Weg dorthin beginnt nicht mit einem großen Transformationsprojekt, sondern
mit einem ersten konkreten Schritt: dem Einstieg in eine Plattform, die sofort
einsatzbereit ist, datenschutzkonform arbeitet und mit dem Betrieb wächst. Die
Angst vor Komplexität, vor Datenschutzverstößen und vor dem nächsten
gescheiterten IT-Projekt muss damit kein Hindernis mehr sein. "Wir wollen der
Branche Mut und Zuversicht zurückgeben und zeigen, dass künstliche Intelligenz
kein Risiko ist, sondern die größte Chance, die Autohäusern in den nächsten
Jahrzehnten begegnen wird", sagt Sascha Röwekamp abschließend.
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Pressekontakt:
HAIAR GmbH - CARvinci®
E-Mail: mailto:hallo@carvinci.ai
Web: http://www.carvinci.ai
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182294/6250363
OTS: CARvinci®
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