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POL-SE: Elmshorn/BAB 23 - Gemeinsame Verkehrskontrolle mit den Schwerpunkten Gefahrgut- und Schwerlastkontrollen |
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| 24.03.2026 13:41 Uhr |
Polizeidirektion Bad Segeberg |
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Elmshorn/BAB 23 (ots) - Am Montag (23. März 2026) fand zwischen 08:45 Uhr und
13:00 Uhr unter der Beteiligung des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers
Elmshorn und Bad Segeberg sowie des Polizeibezirksreviers Heide und des
Verkehrsüberwachungsdienstes eine Kontrollaktion auf dem Rastplatz Forst Rantzau
statt.
Schwerpunkte der Großkontrolle waren die Überprüfung der Vorschriften in Bezug
auf Gefahrgut und Schwerlast im Straßenverkehr. Bei der Kontrolle wurden
insgesamt 91 Beförderungseinheiten kontrolliert und insgesamt 72 Verstöße
festgestellt.
Darunter waren 42 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz bzw. das
Arbeitszeitgesetz, 4 Anzeigen im Zusammenhang mit Gefahrgutverstößen, 12
Anzeigen wegen mangelnder Ladungssicherung, 2 Anzeigen wegen Verstößen gegen das
Pflichtversicherungsgesetz, 1 Anzeige wegen des Verstoßes gegen das
Güterkraftverkehrsgesetz, 2 Anzeigen wegen Verstößen gegen das
Kreislaufwirtschaftsgesetz, 7 Kontrollberichte wegen geringer Mängel am Fahrzeug
und 2 weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Ein 35-jähriger Schausteller überführte mit seinem LKW einen Trecker. Dieser war
jedoch nur unzureichend gesichert, da die verwendeten Ketten nicht festgezogen
waren. Weiterhin beförderte er auf der Ladefläche 80 Fässer mit Farbe, welche
rechtlich als Gefahrgut eingestuft werden. Auch diese Farbfässer waren nicht
gesichert. Durch die Menge an mitgeführtem Gefahrgut hätte der Fahrer weitere
Vorschriften aus dem Gefahrgutrecht beachten und umsetzen müssen
(Ausrüstung/Begleitpapiere).
Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren. Die Weiterfahrt wurde ihm
untersagt. Insgesamt wurde festgestellt, dass die Fahrzeugführer insbesondere
die vorgeschriebene Ladungssicherung nicht beachtet haben. Durch mangelhafte
Ladungssicherung kann es - gerade im Schwerlastverkehr - zu folgenschweren
Unfällen kommen.
Aus diesem Grund bittet die Polizei, die Ladung gleichmäßig und fest zu sichern,
geeignete Zurrmittel zu nutzen, auf zulässige Gewichtsgrenzen zu achten und die
Stabilität der Ladung regelmäßig zu überprüfen, um Unfälle und Schäden zu
verhindern.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Christopher Tamm
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6242321
OTS: Polizeidirektion Bad Segeberg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Bad Segeberg
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