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Diesel im Wochenvergleich um über 27 Cent teurer / Preis für Super E10 steigt um fast 15 Cent / ADAC fordert schnelle Preissenkungen an den Zapfsäulen (FOTO) |
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| 11.03.2026 15:40 Uhr |
ADAC |
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München (ots) - Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Wochenverlauf steil
nach oben gegangen. Zu spüren bekommen die dramatische Verteuerung besonders die
Diesel-Fahrer, deren Kraftstoff innerhalb einer Woche um 27,1 Cent je Liter
gestiegen ist. Aber auch Benzin hat sich massiv verteuert: Super E10 kostet
aktuell 14,8 Cent mehr als in der Vorwoche. Wie der ADAC in seiner wöchentlichen
Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland ermittelt hat, muss man derzeit
für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 2,045 Euro (Preis in der
Vorwoche 1,897 Euro) bezahlen. Diesel kostet im Schnitt 2,188 Euro (Vorwoche
1,917 Euro) und hat den Benzinpreise sehr deutlich überholt. Damit liegen die
Preise beider Kraftstoffsorten gleichzeitig über der Marke von zwei Euro je
Liter. Dies war letztmals am 7. September 2022 der Fall.
Der Ölpreis ist nach einem zwischenzeitlichen Sprung vor zwei Tagen auf
zeitweise sogar über 120 US-Dollar je Barrel wieder auf niedrigerem Niveau und
liegt derzeit im Bereich von 90 US-Dollar. Angesichts dieser Entspannung auf dem
Rohölmarkt erwartet der ADAC, dass die Mineralölkonzerne die Spritpreise ohne
Zeitverzug an die günstigeren Rahmenbedingungen anpassen und Kraftstoffe spürbar
preiswerter anbieten. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass höhere Ölpreise zu
einer sehr schnellen Verteuerung an den Zapfsäulen führen können, eine
Entspannung beim Rohöl jedoch oftmals langsamer an die Verbraucher weitergegeben
wird.
Nach Meinung des ADAC muss die Politik eine vorübergehende Absenkung der
Energiesteuer auf Kraftstoffe prüfen. Ziel muss sein, die zusätzlichen
finanziellen Belastungen der Autofahrerinnen und Autofahrer für die Dauer der
Krise zu begrenzen. Diesel könnte auf den EU-Mindeststeuersatz für Energie
abgesenkt und Benzin vergleichbar reduziert werden. Das würde für ca. 15 Cent
Entlastung je Liter Kraftstoff sorgen. Wichtig ist in jedem Fall, dass eine
Entlastung vollumfänglich bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ankommt.
Der ADAC empfiehlt, sich vor dem Tanken über die Spritpreise an den Tankstellen
in der Nähe zu informieren. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen
Tankstellen bietet die Spritpreis-App "ADAC Drive". Hier lassen sich rund um die
Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland
vergleichen.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
http://www.adac.de/tanken .
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
mailto:aktuell@adac.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7849/6233649
OTS: ADAC
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - ADAC
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