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Eschborn (ots) - Die Aktivrente soll laut Bundesregierung einen wirksamen Anreiz
für Erwerbstätige bieten, länger im Berufsleben zu bleiben. Die
Randstad-ifo-HR-Befragung für das 1. Quartal 2026 zeigt: Ältere Beschäftigte und
Mitarbeitende in Rente sind auch unabhängig von dieser neuen Maßnahme in vielen
Unternehmen längst fester Bestandteil der Personalplanung.
Die zentralen Ergebnisse:
- 70 % der Unternehmen beschäftigen bereits Mitarbeitende, die Rente beziehen,
- 83 % dieser Rentner:innen waren schon vor Renteneintritt im Unternehmen
beschäftigt,
- 68 % der Unternehmen nennen Wissenserhalt und Know-how-Transfer als Grund für
die Beschäftigung von Rentner:innen, weitere 64 % nennen den Arbeits- und
Fachkräftemangel.
Demografischer Wandel erhöht den Handlungsdruck in den Betrieben
Fast vier von zehn Unternehmen (38 %) reagieren auf den demografischen Wandel
bereits mit eigenen Maßnahmen, um ältere Arbeitnehmende länger im Unternehmen zu
beschäftigen. Von diesen Betrieben setzen 87 % auf flexiblere Arbeitsmodelle:
vor allem auf Minijobs (60 %) und Beschäftigung in Teilzeit (58 %). Nur 25 % der
Rentner:innen arbeiten weiterhin in Vollzeit in den befragten Unternehmen, 11 %
in sogenannten "Midi-Jobs" und 5 % als freie Mitarbeitende.
"Beschäftigte über die Rente hinaus zu halten, wird zu einem immer wichtigeren
Thema für Arbeitgeber", sagt Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Hauptstadtbüros
und nationale CSR-Koordinatorin bei Randstad Deutschland. "Schon heute sind 37 %
der Beschäftigten in den befragten Unternehmen über 50 Jahre alt. Das birgt in
den kommenden Jahren ein Risiko, denn der Verlust an Expertise ist für viele
Unternehmen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung nur schwer
auszugleichen. Auch wenn aktuell einige Industrieunternehmen Personal abbauen,
wie zum Beispiel in der Automobilindustrie und deren Zuliefer-Branchen, gibt es
in vielen Branchen weiterhin eine große Knappheit an Fachkräften. Im
Gesundheitswesen, der Bauindustrie oder auch im IT-Sektor wird der Mangel an
Fach- und Arbeitskräften immer größer."
Aktivrente gilt vielen Betrieben nur als Teil der Lösung
Wird die Aktivrente dieses Problem lösen? Die Randstad-ifo-HR-Befragung zeichnet
ein durchwachsenes Bild: Bisher bewerten nur 36 % der Personalverantwortlichen
die Aktivrente als hilfreiches Mittel gegen den Arbeits- und Fachkräftemangel,
davon 6 % als sehr hilfreich und 30 % als eher hilfreich. 36 % der Befragten
stehen der Aktivrente neutral gegenüber, die restlichen 28 % sind nicht von
ihrer Wirksamkeit überzeugt.
"Die Aktivrente ist ein sinnvolles arbeitspolitisches Instrument, um den
Arbeits- und Fachkräftemangel abzumildern. Natürlich kann sie die Folgen des
demografischen Wandels nicht nachhaltig lösen, aber die Aktivrente ist ein
wichtiger Baustein in einem Paket aus Maßnahmen, die die Unternehmen brauchen,
um sich zukunftsfest aufzustellen. Dazu gehören aber ebenso ein verstärkter
Fokus auf eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen sowie der dringend benötigte
Abbau von bürokratischen Hürden, um Fachkräfte aus dem Ausland für den
Wirtschaftsstandort Deutschland zu begeistern."
Über die Randstad-ifo-HR-Befragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q1 2026 (
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ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die
Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen
unterschiedlicher Größe und Branchen.
Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so
spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der
Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt
genau. Durch unsere vier Spezialisierungen - Operational, Professional, Digital
und Enterprise - unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen,
vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit
jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig
wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.
Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800
internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen
umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.
Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960
in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im
niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden
weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach
einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und
damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie im Pressebereich
(https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC9cnqP
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Pressekontakt:
Randstad Deutschland Pressestelle
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
Fon 01525 / 450-9349
E-Mail: mailto:presse@randstad.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/13588/6244723
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