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Essen (ots) - 45136 E.-Bergerhausen:
Zwischen dem 7. Januar und dem 17. Februar dieses Jahres erbeuteten
Trickbetrüger im Bereich der Rellinghauser Straße mehrere Goldbarren eines
78-jährigen Esseners. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochmorgen (11. März) meldete sich der 78-Jährige bei der Polizei und gab
an, um mehrere Goldbarren betrogen wurden zu sein.
Am 7. Januar sei er erstmals von einem unbekannten Mann angerufen worden, der
sich als Beamter des Landeskriminalamtes NRW ausgab. Dieser erklärte ihm, dass
sein Geld angeblich gefährdet sei und er es zum Schutz in Gold anlegen solle.
Zudem gab der Anrufer an, dass der Essener das Gold anschließend beim
Landeskriminalamt abgeben muss, wo es angeblich sicher verwahrt wird.
Der Senior wechselte daraufhin dreimal Geld in Gold und bewahrte die Barren
zunächst bei sich zuhause auf. Nach vorheriger telefonischer Absprache erschien
kurze Zeit später ein weiterer unbekannter Mann an der Wohnanschrift des
Esseners und gab sich ebenfalls als Beamter des Landeskriminalamtes aus. Dieser
nahm das Gold an sich.
Insgesamt entstand dem 78-Jährigen ein Schaden im unteren siebenstelligen
Bereich.
Der Senior beschrieb den unbekannten Abholer als etwa 20 bis 30 Jahre alt, rund
1,75 Meter, von schlanker Statur mit europäischem Erscheinungsbild. Er trug bei
der Tat eine schwarze Kappe.
Das Kriminalkommissariat 13 sucht nun nach Zeugen. Wer Angaben zu den
Tatverdächtigen machen kann oder etwas Verdächtiges im Bereich der Rellinghauser
Straße gesehen hat, meldet sich bitte unter 0201/829-0 oder per E-Mail an
hinweise.essen@polizei.nrw.de bei der Polizei Essen.
Hinweis der Polizei: Behörden fordern niemals Bargeld oder Wertsachen an der
Haustür und sichten keine Wertgegenstände in Wohnungen. Beenden Sie verdächtige
Anrufe, wählen Sie 110 und rufen Sie vermeintliche Behörden selbstständig über
die offiziellen Rufnummern zurück.
Zudem raten wir:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Sie anrufen oder vor
Ihrer Haustüre stehen. Geben Sie auf gar keinen Fall Details zu
Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
- Übergeben Sie NIEMALS Geld, Bankkarten oder Wertsachen an
unbekannte Personen!
- Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie
unverzüglich die Polizei. Erstatten Sie Anzeige!
Trotz häufiger Präventionshinweise und Berichterstattung in den Medien schaffen
es skrupellose Trickbetrüger immer wieder, die Gutgläubigkeit und die
Hilfsbereitschaft älterer Menschen auszunutzen, um an deren Ersparnisse und
Notgroschen zu gelangen. Helfen Sie mit, diesen Betrügern das Leben so schwer
wie möglich zu machen. Klären Sie Verwandte, Bekannte oder andere ältere
Menschen, die Ihnen nahestehen, über Kriminalitätsformen auf und geben Ihnen
Verhaltenshinweise an die Hand.
Einen Flyer mit den wichtigsten Hinweisen, den Sie ausdrucken und als
"Erinnerung" in Telefonnähe aufbewahren können, finden Sie hier:
https://essen.polizei.nrw/sites/default/files/2025-05/flyer-sam-delikte-ld_v2.pd
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Folgende Broschüren fassen alle wichtigen Informationen zusammen:
https://essen.polizei.nrw/sites/default/files/2018-09/Broschuere_SAEM_36s_web.pd
f
https://polizei.nrw/sites/default/files/2020-04/228-BR-Im-Alter-sicher-leben%20%
28003%29.pdf
https://polizei.nrw/sites/default/files/2020-04/229-BR-Gut-beraten-im-hohen-Alte
r%20%28002%29.pdf /ruh
Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/11562/6235155
OTS: Polizei Essen
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