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Mittelhessen: Gießen/Marburg: Polizeipräsidium Mittelhessen begleitet Versammlungen in Gießen und Marburg - Abschlussmeldung |
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| 14.03.2026 23:25 Uhr |
Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle |
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Giessen (ots) -
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Die Polizei begleitete heute mehrere Versammlungen und Veranstaltungen in Gießen
und in Marburg im Kontext der bevorstehenden Kommunalwahl.
Während einer AfD-Kundgebung im Seltersweg in Gießen beleidigte ein Teilnehmer
einen Medienvertreter. Die Polizei stellte die Personalien fest, leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein und erteilte dem 70-jährigen
Tatverdächtigen einen Platzverweis.
Zudem kam es im Bereich der Kundgebung zu einem Gerangel zwischen einem
31-jährigen Passanten und einer 56-jährigen Frau. Er soll diese zu Boden
gestoßen haben, was mutmaßlich eine Verletzung an ihrer Hand zur Folge hatte.
Polizeikräfte stellten die Identität des Tatverdächtigen fest und nahmen diesen
zur Durchführung weiterer polizeilichen Maßnahmen mit auf die Wache. Den
31-Jährigen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung - im
Gegenzug erstattete er Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die 56-Jährige.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Wache wieder verlassen
- auch ihm erteilte die Polizei einen Platzverweis.
In Marburg verliefen die Veranstaltungen mehrerer Parteien und eine Versammlung
am Christa-Czempiel-Platz friedlich und ohne besondere Vorkommnisse. In der
Spitze befanden sich dort rund 100 Menschen.
Um 14.00 Uhr startete in Gießen die Kundgebung unter dem Motto "Protest gegen
Rechts, Diskriminierung, für Demokratie und zivilgesellschaftlichen
Zusammenhalt" am Rathausplatz. Die Anzahl der Teilnehmenden an dieser
Versammlung wuchs bis auf rund 600 Personen an. Ab 15.30 Uhr liefen die
Teilnehmenden als Demo-Zug durch die Innenstadt. Im Bereich des Anlagenrings,
insbesondere der Nordanlage, kam es durch die Demonstration zu
Verkehrsbehinderungen. Gegen 17.30 Uhr erreichte der Aufzug wieder den Berliner
Platz - um 18.00 Uhr endete die Versammlung. Im Verlauf des Aufzuges führten
drei Teilnehmende Plakate mit beleidigendem Inhalt mit. Die Personen wurden von
der Versammlungsbehörde aufgefordert die Plakate zu entfernen bzw. einzurollen.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Beleidigung sowie übler Nachrede
und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens.
Gegen 18.30 Uhr versammelten sich etwa 250 Personen am Marburger Bahnhof, um an
einer Versammlung unter dem Motto "Kein Frieden mit dem Rechtsruck"
teilzunehmen. Nach einer Auftakt-Kundgebung liefen die Teilnehmenden als
Demo-Zug durch die Marburger Innen- und Oberstadt und beendeten die Versammlung
um 20.00 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz. Auf der
Aufzugstrecke zündeten Teilnehmende mehrmals Pyrotechnik, worauf der Aufzug
jeweils gestoppt werden musste, bis die Pyro abgebrannt war bzw. gelöscht wurde.
Guido Rehr, Pressesprecher
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