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#sicherimDienst: Beitritt der Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen zum Präventionsnetzwerk #sicherimDienst (FOTO) |
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| 18.03.2026 15:57 Uhr |
#sicherimDienst |
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Essen (ots) - Die Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen ist im Rahmen einer
Kick-Off-Veranstaltung am 16.03.2026 dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst
beigetreten. Mit diesem Schritt setzt sie ein deutliches Zeichen für den Schutz
ihrer Beschäftigten sowie für einen respektvollen und gewaltfreien Umgang im
öffentlichen Dienst.
Gerichte sind Orte der Rechtsstaatlichkeit und der sachlichen
Auseinandersetzung. Gleichzeitig sehen sich Beschäftigte der Justiz zunehmend
mit schwierigen Situationen im Kontakt mit Verfahrensbeteiligten konfrontiert.
Der Beitritt zum Netzwerk ermöglicht es den acht Sozialgerichten und dem
Landessozialgericht, sich noch stärker mit anderen Behörden und Institutionen
auszutauschen und gemeinsam Strategien zur Prävention von Gewalt und Bedrohungen
zu entwickeln.
Im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung wurde zudem die fachliche Expertise des
Netzwerks #sicherimDienst gebündelt eingebracht: Vertreterinnen und Vertreter
des Landesamts zur Bekämpfung der Finanzkriminalität, des Kommissariats
Kriminalprävention und Opferschutz des Polizeipräsidiums Essen sowie des
Fachreferats Z 3 des Ministeriums der Justiz mit Unterstützung der Servicestelle
Gesundheitsmanagement vermittelten praxisnahe Aspekte des Gewaltschutzes. Im
Mittelpunkt standen die Wahrnehmung und Einschätzung von Gefahrensituationen -
das sogenannte "Gefahrenradar" - sowie die praktische Umsetzung von
Gewaltschutztrainings im Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität. Zudem
stellten die Beteiligten Anforderungen an eine sichere Büroausstattung sowie
Handlungsmöglichkeiten von der Anzeigeerstattung bis zum Notruf vor. Ergänzend
wurde die Trauma-Hotline der Justiz sowie deren konkrete Nutzung vorgestellt.
Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Hinweise, wie Führungskräfte und
Kolleginnen oder Kollegen traumatisierte Personen nach gewalttätigen oder
belastenden Erlebnissen im Dienst einfühlsam ansprechen, sie gezielt
unterstützen und in den passenden Hilfsprozess einbinden können.
"Die Sicherheit unserer Beschäftigten hat für uns höchste Priorität. Durch die
Mitarbeit im Präventionsnetzwerk #sicherimDienst können wir Erfahrungen teilen,
voneinander lernen und unsere bestehenden Schutzmaßnahmen weiterentwickeln",
betonte der Präsident des Landessozialgerichts, Herr Dr. Jens Blüggel.
Das Netzwerk bringt Behörden, Kommunen und Organisationen aus ganz
Nordrhein-Westfalen zusammen, um Präventionsmaßnahmen zu bündeln,
Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und Beschäftigte im öffentlichen Dienst
besser zu schützen. Neben dem Erfahrungsaustausch stehen auch Sensibilisierung,
Fortbildung und die Entwicklung praxisnaher Konzepte im Mittelpunkt.
Mit dem Beitritt unterstreicht die Sozialgerichtsbarkeit Nordrhein-Westfalen ihr
Engagement für ein sicheres Arbeitsumfeld und für einen respektvollen Umgang
miteinander. Es gilt: Gewalt und Bedrohungen gegenüber Beschäftigten im
öffentlichen Dienst dürfen keinen Platz haben.
Rückfragen bitte an:
Pressestelle Landessozialgericht NRW:
Telefon: 0201 7992-7347
E-Mail: pressestelle@lsg.nrw.de
https://www.lsg.nrw.de
Präventionsnetzwerk #sicherimDienst:
Telefon: 0251 275 1125
E-Mail: kontakt@sicherimdienst.nrw
https://www.sicherimdienst.nrw
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/166917/6238393
OTS: #sicherimDienst
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - #sicherimDienst
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