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BPOL NRW: Zug muss wegen Gleisläufer eine Schnellbremsung einleiten - Bundespolizei ermittelt und warnt vor Lebensgefahren |
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| 1.04.2026 16:25 Uhr |
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin |
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Essen (ots) - Am 31. März überquerte ein ukrainischer Staatsangehöriger die
Gleise am Essener Hauptbahnhof. Um eine Kollision zu vermeiden, musste ein Zug
eine Schnellbremsung durchführen.
Gegen 23:40 Uhr erhielt die Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof die Meldung
über den Vorfall.
Die eingesetzten Beamten befragten den Lokführer des betroffenen RE 6
(Fahrtrichtung Dortmund Hbf.). Er gab an, dass er einen Mann im Gleisbereich sah
und daraufhin eine Schnellbremsung einleitete. Im Zug gab es aufgrund der
Bremsung keine Verletzten. Auf den Videoaufzeichnungen war zu sehen, wie der
Mann vom Bahnsteig 1-2 zu den Bahnsteigen 4-6 und anschließend weiter zu dem
Bahnsteig 7 die Gleise im Essener Hauptbahnhof überquerte.
Anschließend stieg er in einen Zug, der noch nicht abgefahren war. Durch die
Personenbeschreibung konnten die Einsatzkräfte den 45-Jährigen antreffen. Sie
belehrten den Essener, der sich nicht zum Sachverhalt äußerte.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann mit einem Platzverweis entlassen und
muss sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie unbefugten
Aufenthalts in den Gleisen verantworten. Der betroffene RE 6 konnte seine Fahrt
mit einer Verspätung von ca. 20 Minuten fortsetzen.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und
lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind
heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem
können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom
Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel
stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Durch den
entstehenden Luftsog können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der
Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die
auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält.
Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter:
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Pressestelle
Luca Wilmes
Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011
Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131
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Untere Brinkstraße 81-89
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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6248143
OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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