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Frankfurt am Main (ots) - "Nur weil einige wenige es nicht schaffen, sich
anständig und verantwortungsbewusst zu verhalten, dürfen wir uns unsere
langjährigen Traditionen, Freiheiten und Lebensstil nicht kaputtmachen lassen",
sagt Alexander Glunz, Landesvorsitzender der DPolG Hessen.
Wer an Silvester nicht in der Lage ist, Feuerwerk ordnungsgemäß und
verantwortungsbewusst zu nutzen, muss selbstverständlich dafür zur Verantwortung
gezogen werden.
Auch der Angriff auf Polizei und Rettungskräfte mit Böllern und Raketen ist
nicht nur nicht hinnehmbar, sondern muss harte Konsequenzen nach sich ziehen.
Diejenigen anzugreifen, die helfen und schützen wollen, ist an
Gesellschaftsschädlichkeit kaum zu überbieten. Deshalb braucht es harte Strafen,
schnelle Verurteilungen und eine Gesellschaft, die Gewalt gegen Einsatzkräfte,
egal in welcher Form, ächtet. Aber nur weil einige sich nicht an Regeln und
Ordnung halten wollen, den Millionen von Menschen, die verantwortungsbewusst und
zurückhaltend einmal im Jahr das Neue Jahr mit Feuerwerk und Lichterschein
begrüßen wollen, diese Tradition zu verbieten, ist überzogen. Das käme einer
Kapitulation vor Rechtsbrechern und Unruhestiftern gleich. Es steht außer Frage,
dass es Orte gibt, wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegheime, Kirchen,
Industrieanlagen und ähnliches, wo sich Feuerwerk grundsätzlich ( und bereits
auch gesetzlich ) verbietet.
Aber ansonsten sollten wir nicht auf generelle Verbote setzten. Die Polizei
braucht eine generell bessere Personalausstattung, um direkt und konsequent
gegen die Einzelnen vorgehen zu können, die sich nicht an die Regeln halten und
mit Feuerwerk unsachgemäß umgehen.
Wir müssen die Polizeipräsenz vor Ort stärken und den Beamtinnen und Beamten den
Rücken freihalten, wenn sie an Tagen, an denen fast alle feiern für unsere
Sicherheit sorgen.
Rückfragen bitte an:
DPolG Hessen
Landesvorsitzender
Alexander Glunz
Mobil: 0171-1848184
E-Mail: kontakt@dpolg-hessen.de
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OTS: DPolG Hessen
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