Freilassing
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Bundespolizeidirektion München: Urkundendelikte im Grenzraum: Bundespolizei wird mehrfach fündig (FOTO) |
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| 19.01.2026 15:25 Uhr |
Bundespolizeidirektion München |
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Freilassing/Schwarzbach (ots) - Freilassing/Schwarzbach - Die Einsatzkräfte der
Bundespolizeiinspektion Freilassing stellten am vergangenen Wochenende (16. bis
19. Januar) insgesamt 17 unerlaubte Einreisen fest und erzielten 37
Fahndungstreffer, darunter auch vier Haftbefehle. Vermehrt konnten dieses
Wochenende auch Urkundenfälschungen sowie diverse Verstöße gegen das
Betäubungsmittel- und Waffengesetz festgestellt werden.
Im Rahmen der Kontrolle eines grenzüberschreitenden Einreisezuges am Bahnhof
Freilassing stellten Beamte der Bundespolizei am Freitag (16. Januar) einen
24-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest, gegen den eine Ausschreibung zur
Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen eines Verstoßes gegen
das Betäubungsmittelgesetz vorlag. Die fällige Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro
konnte durch einen Bekannten beglichen werden, sodass der Mann seine Reise noch
am selben Abend fortsetzen konnte.
Am Samstagabend (17. Januar) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei
ebenfalls am Bahnhof Freilassing einen 40-jährigen Österreicher als Insassen
eines grenzüberschreitenden Einreisezuges. Bei der Überprüfung seines
österreichischen Reisepasses stellten die Beamten mehrere Unregelmäßigkeiten
fest: Mehrere Seiten des Dokuments waren vollständig herausgetrennt, zudem war
die Innenseite des Einbandes eigenhändig beschriftet. In der mitgeführten
Umhängetasche des Mannes fanden die Beamten außerdem ein Butterflymesser. Der
Umgang mit so einem Messer ist ausnahmslos verboten. Aufgrund des Verdachts
eines Urkundendelikts sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde der
Mann zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei in
Freilassing gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine
Reise fortsetzen.
Am Sonntag (18. Januar) wurden im Laufe des Tages weitere Fälle von
Urkundenfälschung festgestellt. Zunächst unterzogen Einsatzkräfte einen
54-jährigen algerischen Staatsangehörigen in einem Einreisezug am Bahnhof
Freilassing einer grenzpolizeilichen Kontrolle. Erst nach mehrfacher
Aufforderung händigte der Mann eine italienische Identitätskarte aus. Bei
genauerer Überprüfung des Dokuments fielen den Beamten mehrere
Unregelmäßigkeiten auf. Weitere Reisedokumente konnte der Mann nicht vorlegen,
sodass der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise sowie der
Urkundenfälschung besteht. In einer späteren Vernehmung räumte der Mann die Tat
ein. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der 54-Jährige nach Österreich
zurückgewiesen.
Nur wenige Stunden später stellten Beamte der Bundespolizei an der
Kontrollstelle auf der A8 bei Grenzkontrollen einen weiteren Fall fest. Ein
51-jähriger bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger wurde als Insasse eines
Reisebusses kontrolliert. Er legte einen Reisepass sowie einen Arbeitsvertrag
einer deutschen Firma vor, konnte jedoch keine weiteren Dokumente vorweisen. Im
Rahmen der Einreisebefragung gab der Mann an, den Arbeitsvertrag von einem
Dritten erhalten zu haben, um die Einreise nach Deutschland zu erleichtern.
Zudem verfügte er nicht über ausreichende Barmittel für einen Aufenthalt im
Schengenraum. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und er
wurde kurz darauf nach Österreich zurückgewiesen.
Ebenfalls am Sonntag wurde an der Kontrollstelle auf der A8 ein Pkw einer
grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Gegen einen 57-jährigen bulgarischen
Staatsangehörigen, der sich als Insasse im Fahrzeug befand, lag ein Haftbefehl
der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) wegen Urkundenfälschung vor. Da der
Mann die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe
verbüßt.
Rückfragen bitte an:
Carolin Nowag
Telefon: 08654 7706-105
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz
in Freilassing besteht ein weiterer Standort beim Bundespolizeirevier
in Mühldorf am Inn.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6199268
OTS: Bundespolizeidirektion München
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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