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BPOL NRW: Mann von Zug erfasst - Bundespolizei ermittelt und warnt vor Lebensgefahren |
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| 24.03.2026 10:26 Uhr |
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin |
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Gladbeck (ots) - Am 23. März ereignete sich am Haltepunkt Gladbeck-Zweckel ein
Unfall, bei dem ein 54-Jähriger von einem Zug erfasst wurde. Der Mann erlitt
dadurch nach ersten Erkenntnissen keine schweren Verletzungen.
Gegen 22 Uhr meldete der Lokführer einer Regionalbahn (Dortmund Hbf. - Dorsten),
dass er eine Person erfasst habe. Umgehend begaben sich die Einsatzkräfte zum
Unfallort. Vor Ort trafen die Beamten auf den Lokführer und den Verunfallten,
der bereits durch einen Notarzt behandelt wurde. Der Zeuge gab an, dass er den
Deutschen am Bahnsteig gesehen habe und dann bemerkte, wie dieser sich in den
Gleisbereich neigte. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung habe er den Mann
erfasst. Der Lokführer half dem 54-Jährigen umgehend und leitete die
Rettungskette ein.
Nach erster Behandlung durch einen Notarzt vor Ort konnten keine schweren
Verletzungen festgestellt werden. Der Gladbecker wurde anschließend zur weiteren
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Durch den Vorfall kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Hintergründe des
Unfalls sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und
lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind
heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem
können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom
Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel
stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Durch den
entstehenden Luftsog können bei durchfahrenden Zügen unmittelbar an der
Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. Übertreten Sie die
auf dem Boden markierte Sicherheitslinie erst dann, wenn der Zug hält.
Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter:
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Pressestelle
Luca Wilmes
Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011
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Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6241956
OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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