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Hamburg (ots) - Für den diesjährigen Grimme-Preis sind sieben NDR
(Ko)-Produktionen nominiert. In der Kategorie "Fiktion" könnte der Thriller "Die
Nichte des Polizisten" ausgezeichnet werden. Die vom NDR verantwortete ARD Story
"Der Herr der Fässer - Atom-Debakel Asse" ist in der Kategorie "Information und
Kultur" nominiert. Das internationale Rechercheprojekt "Damascus Dossier", an
dem der NDR maßgeblich beteiligt war, ist für die "besondere journalistische
Leistung" im Rennen. In der Kategorie "Kinder und Jugend" ist der NDR gleich
zweimal nominiert: Für die Kino-Koproduktion "Grüße vom Mars" und die
Dokusoap-Serie "Azubi Storys". "extra 3 Takeover" könnte in der Kategorie
"Unterhaltung" einen Grimme-Preis gewinnen.
Der Polizei-Thriller " Die Nichte des Polizisten " handelt von einer jungen
Polizistin am Beginn ihrer Karriere, die ihr Wissen um kriminelle Verstrickungen
innerhalb der Polizei mit dem Leben bezahlen muss. Angelehnt an den nie
aufgeklärten Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn
erzählt der Film von der Welt junger Ordnungshüter:innen, die bei ihrem Einsatz
für die demokratische Gesellschaft auf fatale Weise mit organisierter
Kriminalität und rechtsextremen Tendenzen in der Polizei konfrontiert werden. In
der Regie von Dustin Loose spielen Magdalena Laubisch, Max von der Groeben und
Thorsten Merten die Hauptrollen, das Drehbuch schrieben Rolf Basedow, Nicole
Armbruster und Gabriela Sperl. "Die Nichte des Polizisten" ist eine Gabriela
Sperl Produktion für W&B Television im Auftrag von SWR und NDR. Die Redaktion
hatten Katharina Dufner (SWR) und Sabine Holtgreve (NDR).
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/5VWEc0
Das Atommülllager Asse steht für einen der größten deutschen Skandale, dabei war
es einmal die Hoffnung der deutschen Atomindustrie. Doch der Berg tut, was er
will und macht den Plan vom atomaren Endlager nun endgültig zum nuklearen
Fiasko: Die Asse läuft voll Wasser. Das macht Szenarien vorstellbar, die sehr
beunruhigend sind. Kann man die Atomfässer überhaupt noch bergen? Muss das
Atommülllager geflutet werden? Die ARD Story " Der Herr der Fässer -
Atom-Debakel Asse " erzählt aus Sicht eines verantwortlichen Ingenieurs vom
Kampf gegen die Zeit - und zeigt dabei das ganze Dilemma der deutschen
Atommülldebatte. Die Regie lag bei Carsten Rau und die Redaktion bei Dietmar
Schiffermüller (NDR). Der Film ist eine raufilm Produktion im Auftrag des NDR.
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/EInfRf
Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes gibt das internationale
Rechercheprojekt " Damascus Dossier " Einblick in zehntausende geheime Fotos und
Dokumente, die systematische Menschenrechtsverletzungen in Assads Syrien
belegen. Ein syrischer Oberst schmuggelte Teile der Daten aus dem Land. Seine
Motivation: Familien sollen wissen, was mit ihren Angehörigen geschah. Über
70.000 bisher geheim gehaltene Bilder größtenteils aus den Jahren 2015 bis 2024
zeigen unter anderem Leichen von misshandelten Häftlingen. Die Recherche führt
auch ins Militärkrankenhaus Harasta, einen zentralen Ort der syrischen
Todesmaschinerie. An dem Rechercheprojekt "Damascus Dossiers" waren neben der
Recherchekooperation NDR/WDR und Süddeutscher Zeitung Journalisten aus 25
Ländern beteiligt.
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/niHH56
Der vom NDR koproduzierte Kinofilm " Grüße vom Mars " ist die Adaption des
gleichnamigen Kinderbuches der Autoren Thomas Möller und Sebastian Grusnick und
erzählt die Geschichte des autistischen zehnjährigen Tom. In den Hauptrollen zu
sehen sind Theo Kretschmer als Tom, Lili Lacher als Schwester Nina, Anton
Noltensmeier als Bruder Elmar, Eva Löbau als Mutter Vera, Hedi Kriegeskotte als
Großmutter Hanna und Michael Wittenborn als Opa Horst. Regie führte Sarah
Winkenstette. Produziert wurde der Film von der Leitwolf Filmproduktion (Annette
Unger, Sven Rudat) in Koproduktion mit dem NDR (Federführung), KiKA und dem HR.
Unterstützung kam von der MOIN Filmförderung, Film- und Medienstiftung NRW,
nordmedia, BKM, FFA und DFFF. Der verantwortliche Redakteur im NDR ist Holger
Hermesmeyer.
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/yonw8g
Die zehnteilige Doku-Serie " Azubi Storys " ("i&u Studios in Zusammenarbeit mit
WDR/NDR für die ARD, Executive Producer: Jan Vogelgesang, Redaktion: Michael
Kerkmann, WDR und Ralf Kosack, NDR) nimmt ganz die Perspektive der Azubis ein
und zeigt ihren spannenden Berufsalltag. Händeringend werden sie gesucht - auch
im Norden: Auszubildende wie angehende Schornsteinfeger, Schädlingsbekämpfer,
Zimmerer oder Krankenpfleger.
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/B2Q9LB
Das 2025 neu gestartete Format " extra 3 Takeover " des gleichnamigen
Satiremagazins widmet sich in jeder Folge einem Kernthema. Die Moderation
übernimmt dabei jedes Mal ein neues Talent aus der Internet- und Popkultur. Die
erste Folge wurde von Komikerin und TikTokerin Maraam Tarraf moderiert, die mit
vielen Fragen auf das Thema Rassismus blickt - auch mit Fragen an sich selbst.
Das Format erklärt pointiert, dass Rassismus kein Hype-Thema aus dem Internet
ist, sondern jede:n von uns berührt. Die Redaktion für das Format liegt bei
Jasmi Al-Safi.
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/yGOHT4
Als Koproduzent ist der NDR außerdem beteiligt an dem für den Grimme-Preis
nominierten Film " Riefenstahl " (Vincent Productions für WDR/SWR/NDR/BR/rbb).
Hier zu sehen in der Mediathek: https://ots.de/rHpt6U
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