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Pünktlichkeit in der Logistik: Marketing oder Realität? (FOTO) |
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| 17.02.2026 09:06 Uhr |
zipmend GmbH |
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Hamburg (ots) - Pünktlichkeitsquoten zählen zu den meistbeworbenen Kennzahlen in
der Logistikbranche. Während einige Anbieter mit Quoten von 98 Prozent oder
höher werben, offenbaren interne Audits großer europäischer Verlader ein
deutlich anderes Bild: Tatsächliche Pünktlichkeitsraten liegen oft bei unter 90
Prozent - selbst unter Berücksichtigung eines Kulanzfensters von drei Stunden.
Die Diskrepanz zwischen Marketing und operativer Realität wirft die Frage auf,
wie belastbar diese Kennzahlen überhaupt sind.
"Wenn mir jemand eine extrem hohe Pünktlichkeitsquote präsentiert, frage ich
zuerst: Wie messt ihr das?", sagt Timm Trede, CEO des Hamburger
Express-Logistikers https://zipmend.com/ . Die Methoden zur Manipulation sind
vielfältig: Manche Anbieter definieren eine "Lieferung am Dienstag" als
24-Stunden-Fenster, andere werten Abweichungen von drei bis vier Stunden noch
als pünktlich. Express-Dienstleister wie zipmend, die mit konkreten Zeitfenstern
arbeiten, stehen vor einer ungleich schwierigeren Messlatte.
Hinzu kommt die selektive Bereinigung der Daten. Verspätungen durch Staus oder
Grenzkontrollen werden oft als "höhere Gewalt" aus der Statistik exkludiert. Ein
europäischer Konsumgüterhersteller stellte 2023 fest: Die beworbenen Quoten
seiner Dienstleister lagen bei über 95 Prozent, die tatsächlich gemessene
Performance jedoch nur bei 86 Prozent.
Die Pünktlichkeit hängt stark vom Segment ab. Im Express-Bereich erreichen
spezialisierte Anbieter 95 bis 97 Prozent, im Standard-FTL-Segment 88 bis 92
Prozent und im Stückgutverkehr lediglich 82 bis 85 Prozent. "Wenn ein Anbieter
mit Quoten über 97 Prozent wirbt, aber die Messmethodik nicht transparent
offenlegt, ist das ein klares Warnsignal", warnt Trede. Ohne nachvollziehbare
Dokumentation seien solche Werte nicht belastbar.
"Seriöse Anbieter analysieren die Ursachen von Verspätungen systematisch",
erklärt Trede. Bei zipmend werden Verzögerungen differenziert erfasst und nach
Ursachen kategorisiert, um den Service kontinuierlich zu verbessern. "Wir
schauen wohl genauer hin als herkömmliche Dienstleister - wissen dafür aber
auch, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um Verspätungen gar nicht
erst entstehen zu lassen", so Trede.
Pressekontakt:
Timm Trede
mailto:press@zipmend.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181324/6218049
OTS: zipmend GmbH
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - zipmend GmbH
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