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Hamburg (ots) - Im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen für die dpa und einige
ihrer Tochterfirmen kommt es am heutigen Freitag zu einem Warnstreik. Dadurch
kann es eventuell zu Verzögerungen und Einschränkungen bei den dpa-Angeboten
kommen. Alle wichtigen Themen der Berichterstattung werden jedoch in gewohnter
Qualität ausgeliefert.
Die Geschäftsführung hat in den letzten Verhandlungsrunden ein Angebot von 4,8
Prozent (2,3 Prozent für 2026, bzw. dementsprechend 110 Euro Einmalzahlung, und
2,5 Prozent für das Folgejahr) vorgelegt. Weiterhin gilt, dass ein
Tarifabschluss den wirtschaftlichen Möglichkeiten der dpa entsprechen und
gleichzeitig zur Entwicklung unserer Möglichkeiten am Markt passen muss.
Aus Sicht der Geschäftsführung ist es daher ein Zeichen der Verantwortung, bei
dieser Linie zu bleiben. Größere Tarifsprünge, so wie sie nun durch
Streikaktionen erreicht werden sollen, sind nicht möglich. Die dpa muss
weiterhin in der Lage sein, im Interesse ihrer Gesellschafter und Kunden die
langfristige Versorgung mit Inhalten zu marktverträglichen Bedingungen
sicherzustellen.
Die Tarifverhandlungen werden am 27. März mit der fünften Runde fortgesetzt.
Über dpa
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sind rund 170 deutsche Medienunternehmen. Die Zentralredaktion der dpa unter der
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