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BPOL-HH: Lebensgefährliche Handlung am S-Bahnhof Reeperbahn - Mann will sich im Gleisbereich schlafen legen und verursacht Schnellbremsung einer S-Bahn |
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| 20.02.2026 11:55 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll am 19.02.2026 gegen 06:05
Uhr ein Mann (Alter: 35 Jahre) sich im Gleisbereich am S-Bahnhof Reeperbahn
aufgehalten haben, um sich dort schlafen zu legen.
Zum Begehungszeitpunkt fand im S-Bahnhof Reeperbahn Regelbetrieb statt. Ein
Triebfahrzeugführer einer ausfahrenden S-Bahn der Linie S7 in Richtung
Königstraße erkannte die Gefahrenlage und führte kurz nach Ausfahrt aus dem
S-Bahnhof Reeperbahn eine Schnellbremsung der S-Bahn durch.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden durch die Schnellbremsung keine
Bahnreisenden verletzt. In der betroffenen S-Bahn befanden sich ca. 45
Bahnreisende.
Eine durchgeführte Videosichtung bestätigte den oben beschriebenen Ablauf. Zudem
konnte festgestellt werden, dass der Mann nach der Schnellbremsung den
Gleisbereich verließ und sich in eine im S-Bahnhof haltende S-Bahn setzte.
Anhand der Personenbeschreibung und der Erkenntnisse aus der Videosichtung
konnte eine angeforderte Streife der Bundespolizei den russischen
Staatsangehörigen im S-Bahnhof Reeperbahn in einer haltenden S-Bahn
wiedererkennen und festnehmen. Er gab gegenüber den Bundespolizisten an, dass er
vorgehabt habe im Gleisbereich zu schlafen.
Der nicht alkoholisierte Betroffene wurde dem Bundespolizeirevier Altona
zugeführt. Der Mann musste nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen nach
einem Präventionsgespräch über die Gefahren im Gleisbereich entlassen werden.
Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (unerlaubter Aufenthalt im
Gleisbereich, Vornahme einer betriebsstörenden Handlung) eingeleitet.
Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor
leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!
Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die
Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu
verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr
leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
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Bundespolizeiinspektion Hamburg
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22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6220528
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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