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BPOL-HH: Lebensgefährliche Handlung: Mann sucht im Gleisbereich nach Feuerzeug und Pfandflasche |
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| 11.03.2026 10:55 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sich am 10.03.2026 gegen
10:20 Uhr eine Person (Alter: 32 Jahre) im Gleisbereich im S-Bahnhof
Wilhelmsburg aufgehalten haben.
Zum Begehungszeitpunkt fand im S-Bahnhof Wilhelmsburg Regelbetrieb statt, sodass
folglich jederzeit eine S-Bahn auf den betroffenen Gleisen hätte verkehren
können.
Diese Handlung wurde von aufmerksamen Bahnreisenden beobachtet und an den
Polizeinotruf gemeldet. Durch die Bundespolizei wurden kurzzeitige
Streckensperrungen für die betroffenen Gleise im S-Bahnhof Wilhelmsburg
angeordnet.
Umgehend erreichten Streifen der Landespolizei Hamburg sowie der Bundespolizei
den Einsatzort.
Durch die eingesetzten Kräfte wurde der Mann auf dem Bahnsteig angetroffen. In
einem Präventionsgespräch mit den Bundespolizisten über die Gefahren im
Gleisbereich erkannte der bulgarische Staatsangehörige die Gefahren im
Gleisbereich. Er gab an, dass er lediglich eine Pfandflasche sowie ein Feuerzeug
aus dem Gleisbereich habe herausholen wollen.
Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt.
Der Betroffene musste nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wieder
entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des
Verdachts "Unerlaubter Gleisaufenthalt" eingeleitet.
Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor
leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!
Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die
Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu
verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr
leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In
diesem Fall hat sich der Mann auch direkt an den Stromschienen im S-Bahnbereich
aufgehalten. Diese führen 1.200 V Gleichstrom. Eine Berührung ist
lebensgefährlich."
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
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22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6233174
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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