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POL-HH: 260327-3. Drei Verhaftungen und eine Zuführung nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Hohenfelde |
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| 27.03.2026 16:25 Uhr |
Polizei Hamburg |
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Hamburg (ots) - Tatzeit: 01.01.2026, 03:33 Uhr
Tatort: Hamburg-Hohenfelde, U-Bahnhof Lübecker Straße
In der Silvesternacht wurden zwei 25- und 33-jährige Männer in einem U-Bahnhof
im Stadtteil Hamburg-Hohenfelde von vier zunächst Unbekannten mit Schlägen und
Tritten gegen den Kopf nicht unerheblich verletzt. Die Tatverdächtigen befinden
sich nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in
Untersuchungshaft.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei kam es in der U-Bahnlinie
1 aus noch ungeklärter Ursache zu einem verbalen Streit zwischen den beiden 25-
und 33-Jährigen sowie der vierköpfigen Personengruppe. Im weiteren Verlauf der
Auseinandersetzung, die sich zwischenzeitlich auf den U-Bahnhof verlagert hatte,
schlugen und traten die Unbekannten auf die beiden am Boden liegenden Männer
ein. Dabei verlor der 33-Jährige das Bewusstsein. Zeuginnen und Zeugen schritten
ein, sodass die Angreifer daraufhin zunächst unerkannt flüchteten.
Rettungskräfte transportierten den 33-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort wurden
mehrere Gesichtsfrakturen diagnostiziert. Der 25-Jährige wurde leicht verletzt.
Umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamts der Region Nord (LKA 144),
unter anderem die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen, führten die
Beamtinnen und Beamten nun auf die Spur der 16- bis 20-jährigen tatverdächtigen
Afghanen.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin Haftbefehle gegen die Männer
und Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Wohnungen in den Stadtteilen Eilbek,
Bahrenfeld, Jenfeld sowie Farmsen-Berne, die am heutigen Morgen vollstreckt
wurden.
Dabei wurden die Tatverdächtigen verhaftet bzw. vorläufig festgenommen und dem
Untersuchungsgefängnis zugeführt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen fanden die
Einsatzkräfte Beweismittel, die sie sicherstellten.
Die gemeinsamen Ermittlungen des LKA 144 und der Staatsanwaltschaft dauern
weiter an.
Pap.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Hamburg
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