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BPOL-HH: Gleissturz im Hamburger Hauptbahnhof - Rettung einer verletzten Frau |
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| 10.04.2026 10:55 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion
Hamburg soll es am 09.04.2026 gegen 16:49 Uhr zu einem Gleissturz am Gleis 3 des
Hamburger Hauptbahnhofes gekommen sein.
Demnach soll eine 51-jährige Frau ohne Fremdeinwirkung auf dem Bahnsteig zu den
Gleisen 3 und 4 gegen 16.49 Uhr gestürzt und anschließend gegen eine aus dem
Hamburger Hauptbahnhof ausfahrende S-Bahn (S3 in Richtung Neugraben) gefallen
sein. Dabei soll sie zwischen der S-Bahn und der Bahnsteigkante in den
Gleisbereich gerutscht sein.
Aufmerksame Bahnreisende erkannten die Gefahrenlage und konnten den
Triebfahrzeugführer der nächsten einfahrenden S-Bahn gegen 16:50 Uhr mit
Armbewegungen auf die Gefahrensituation aufmerksam machen. Der
Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein, sodass die S-Bahn nur
wenige Meter noch vor der Person zum Stehen kam und ein weiterer Unfall
verhindert werden konnte.
Die Bahnreisenden meldeten umgehend den Sachverhalt und lösten somit die
Rettungskette aus. Alarmierte Kräfte der Bundespolizei und der Feuerwehr
erreichten den Einsatzort. Es wurde eine Streckensperrung sowie Stromabschaltung
für den betroffenen Bereich veranlasst. In der Folge wurden durch die
Bundespolizei der Bahnsteig zu den Gleisen 3 und 4 geräumt und abgesperrt.
Bundespolizisten sowie Mitarbeiter der DB Sicherheit konnten die deutsche
Staatsangehörige im Gleisbereich antreffen und aus dem Gleisbereich retten. Sie
war ansprechbar und wurde im weiteren Verlauf durch eine Rettungswagenbesatzung
sowie durch einen Notarzt versorgt. Die gerettete Frau wurde mit nicht
lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Weitere Angaben
zu den Verletzungen kann die Bundespolizei nicht machen.
Der Triebfahrzeugführer der einfahrenden S-Bahn wurde durch die Bundespolizei
zunächst betreut und musste seinen Dienst abbrechen. Er wurde anschließend an
den Notfallmanager der S-Bahn übergeben. Auf dem Bahnsteig konnten durch die
Bundespolizei mehrere Zeugen festgestellt und befragt werden.
Nach Auswertung der Zeugenbefragungen und der gespeicherten Videoaufnahmen
entsprechender Überwachungskameras kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen
werden. Hinweise auf einen Suizidversuch liegen nicht vor. Die Ursache für den
Sturz ist noch Gegenstand der bundespolizeilichen Ermittlungen.
Gegen 17:25 Uhr wurden die Einsatzmaßnahmen am Bahnsteig durch die Bundespolizei
beendet und die Unfallstelle an den Notfallmanager der S-Bahn übergeben.
Hinweise:
Zu den Verspätungen und Ausfällen bei der S-Bahn kann die Bundespolizei keine
Angaben machen. Videoaufnahmen können nicht zur Verfügung gestellt werden.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6252595
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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