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BPOL-HH: Altona: Wechselseitige Körperverletzung - Auslösung Notbremse - Festnahme der Tatverdächtigen durch Bundespolizei |
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| 12.04.2026 09:40 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion
Hamburg soll es am 11.04.2026 gegen 01:24 Uhr zu einer wechselseitigen
Körperverletzung zwischen zwei Männern (Alter: 32 und 21 Jahre) in einem gerade
aus dem Bahnhof Altona in Richtung Elmshorn abgefahrenen Regionalzug gekommen
sein.
Die Personen sollen sich nach einer verbalen Streitigkeit wechselseitig mit
Faustschlägen und Tritten attackiert haben. Im Rahmen der körperlichen
Auseinandersetzung soll der 21-jährige, syrische Staatsangehörige die Notbremse
gezogen haben. Der 32-jährige, deutsche Staatsangehörige lief wiederum zum
Triebfahrzeugführer des Regionalzuges und meldete dort den Vorfall.
Der Triebfahrzeugführer entschied daraufhin den Regionalzug, der sich ca. 300 m
aus dem Bahnhof Altona bereits entfernt hatte, auf Grund der Auslösung der
Notbremse und der Notsituation wieder zurück zum Bahnsteig im Bahnhof Altona zu
fahren.
Umgehend erreichten alarmierte Bundespolizisten sowie Landespolizisten den
Einsatzort.
Die eingesetzten Bundespolizisten sowie Landespolizisten konnten am Bahnsteig
die zwei an der körperlichen Auseinandersetzung beteiligten Personen festnehmen.
Die Beschuldigten bestätigten, dass sie sich wechselseitig mit Faustschlägen und
Tritten attackiert hätten. Der 21-Jährige wurde mit einem angeforderten
Rettungswagen auf eigenen Wunsch einem Krankenhaus zur medizinischen Versorgung
zugeführt. Der 32-Jährige lehnte die Behandlung durch eine
Rettungswagenbesatzung ab und verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen
unkooperativ und aggressiv. Er musste gefesselt, in Gewahrsam genommen und dem
Bundespolizeirevier Altona zugeführt werden. Ein Amtsarzt bestätigte
anschließend die Gewahrsamsfähigkeit. Er wurde nach ausreichender Ausnüchterung
und Beruhigung um 5:25 Uhr aus dem Bundespolizeirevier Altona entlassen.
Der genaue Auslöser der körperlichen Auseinandersetzung bleibt Gegenstand der
Ermittlungen. Der 21-Jährige war bei der Tatbegehung nicht alkoholisiert. Der
32-Jährige wies einen Promillewert von 1.78 bei einer Atemalkoholkontrolle auf.
Es wurde gegen jeden Beschuldigten jeweils ein Strafverfahren wegen der Straftat
"Körperverletzung" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom
Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
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Bundespolizeiinspektion Hamburg
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22045 Hamburg
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OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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