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POL-HAM: Falsche Bankmitarbeiterin erbeutet fünfstelligen Geldbetrag |
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| 1.04.2026 12:55 Uhr |
Polizeipräsidium Hamm |
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Hamm-Rhynern (ots) - Ein 74-jähriger Mann aus Hamm hat einen fünfstelligen
Geldbetrag verloren.
Der Senior erhielt Ende März ein Schreiben seiner vermeintlichen Versicherung,
nachdem die tatsächliche Versicherung zuvor den Jahresbeitrag von seinem Konto
abgebucht hat. In dem Schreiben mussten verschiedene persönliche Daten angegeben
werden.
Nachdem der 74-Jährige das Dokument ausgefüllt und zurückgeschickt hatte, kamen
ihm Zweifel, sodass er seinen Bankberater anrief und die entsprechenden Konten
sperren ließ.
Noch am selben Tag erhielt er einen Anruf von einer vermeintlichen
IT-Mitarbeiterin seiner Bank. Sie gab an, dass ungewöhnliche Transaktionen
seiner Versicherung auf seinem Konto stattgefunden hätten. Zusätzlich konnte sie
den Namen des eigentlichen Bankmitarbeiters des Mannes aus Hamm nennen.
Aufgrund des tatsächlich vorhandenen Bezugs zur Versicherung und der
namentlichen Nennung des Bankmitarbeiters willigte der 74-Jährige in den
Fernzugriff auf seinen Computer ein. Im Rahmen der vermeintlichen Behebung der
unberechtigten Abbuchungsanfragen gab er seine TAN an.
Während die Betrügerin angebliche Betrugsabbuchungen stornierte, wurde der
Senior misstrauisch. Er kappte die Verbindung, nachdem seine Ehefrau bei der
Bank angerufen hatte.
Erst im Anschluss stellte das Ehepaar drei Abbuchungen fest, bei dem insgesamt
ein niedriger fünfstelliger Geldbetrag abgebucht worden ist.
Die Telefonbetrüger sind sehr kreativ, was ihre Lügen angeht und zum Teil sehr
gut informiert. Werden Sie daher sofort misstrauisch, wenn Sie am Telefon um
Geld gebeten, ausgefragt werden oder per TAN / Passwort etwas bestätigen sollen!
Unser Tipp: Legen Sie in solchen Fällen auf. Überprüfen Sie die Angaben im
Zweifelsfall auf eigene Weise, beispielsweise durch einen Anruf bei Ihrer Bank
oder bei der Polizei unter der 110. Sollten Sie Opfer eines Betrugsfalles
werden, erstatten Sie in jedem Fall Anzeige! Sprechen Sie zudem mit Ihren
Verwandten und Bekannten über diese Maschen, damit Betrüger in Zukunft keine
Opfer mehr finden. (rv)
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Hamm
Pressestelle Polizei Hamm
Telefon: 02381 916-1006
E-Mail: pressestelle.hamm@polizei.nrw.de
https://hamm.polizei.nrw/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65844/6247895
OTS: Polizeipräsidium Hamm
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Hamm
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