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Hannover (ots) - Nach einem Raubüberfall auf ein Wohnhaus im hannoverschen
Stadtteil Groß-Buchholz in der Nacht von Samstag, 07.03.2026, auf Sonntag,
08.03.2026, ist den Ermittlerinnen und Ermittlern der Polizeidirektion Hannover
ein schneller Ermittlungserfolg gelungen. Innerhalb von nur 48 Stunden
identifizierte der Zentrale Kriminaldienst sieben Tatverdächtige und nahm diese,
mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte, auch Spezialkräfte des LKA
Niedersachsen, fest.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und
der Polizeidirektion Hannover.
Nach bisherigen Erkenntnissen drangen mehrere Täter in der Nacht gewaltsam in
ein Wohnhaus ein. Dort bedrohten sie einen 84-jährigen Bewohner sowie eine
79-jährige Bewohnerin und setzten beide unter Druck. Die Täter erbeuteten im
weiteren Verlauf mehrere Wertgegenstände, darunter Gold, Bargeld, Schmuck und
zwei PKW, und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Die beiden
Bewohner erlitten leichte Verletzungen.
Eine Tat mit einer derart hohen Anzahl an beteiligten Tätern stellt auch für
erfahrene Ermittlerinnen und Ermittler kein alltägliches Bild dar. Unmittelbar
nach Bekanntwerden der Tat wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen und Spuren,
Hinweise und vorhandenes Material ausgewertet. Diese Ermittlungen führten
innerhalb kurzer Zeit zur Identifizierung von sieben Tatverdächtigen.
Am Montag, 09.03.2026, nahmen Einsatzkräfte die sieben Männer im Alter von 25,
24, 23, 23, 22, 22 und 16 Jahren an verschiedenen Anschriften im Stadtgebiet
Hannover fest. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnten zudem mutmaßliche
Beweismittel und Gegenstände, unter anderem unter anderen die beiden geraubten
PKW sichergestellt werden.
"Ein Überfall auf ältere Menschen in den eigenen vier Wänden ist besonders
verwerflich. Umso wichtiger war es, schnell zu handeln und die mutmaßlichen
Täter aus dem Verkehr zu ziehen. Dass dies innerhalb kurzer Zeit gelungen ist,
ist der sehr guten Zusammenarbeit der beteiligten Ermittlerinnen und Ermittler
sowie der eingesetzten Kräfte zu verdanken.", lobt der Polizeivizepräsident der
Polizeidirektion Hannover, Stefan Sengel, den Ermittlungserfolg.
Trotz der schnellen Identifizierung und Festnahme der sieben Tatverdächtigen
dauern die Ermittlungen weiterhin an. Nach Vorführung vor dem Amtsgericht
Hannover wurden von dort für den 25-Jährigen, den 24-Jährigen, einen der
23-Jährigen und die beiden 22-Jährigen die Untersuchungshaft angeordnet. Der
weitere 23-Jährige und der 16-Jährige kamen wieder auf freien Fuß.
Insbesondere die Auswertung umfangreicher Spuren, sichergestellter Beweismittel
sowie weiterer Ermittlungsansätze steht noch aus und wird in den kommenden Tagen
und Wochen einen wesentlichen Teil der Ermittlungsarbeit ausmachen. /ms, ram
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Hannover
Marcus Schmieder
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OTS: Polizeidirektion Hannover
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