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POL-H: Bedrohungslage in Hemmingen: Polizei setzt Schusswaffe ein, um Randalierer zu stoppen |
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| 11.04.2026 14:10 Uhr |
Polizeidirektion Hannover |
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Hannover (ots) - Am Freitag, 10.04.2026, hat die Polizei in einem Hotel in
Hemmingen einen 39 Jahre alten Randalierer gestoppt. Der in einem psychischen
Ausnahmezustand befindliche Mann bedrohte immer wieder sich selbst sowie vor Ort
befindliche Einsatzkräfte. Es kam zum Schusswaffengebrauch durch einen Beamten
des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen. Hierbei wurde der Tatverdächtige
schwer verletzt. Eine Lebensgefahr besteht zum aktuellen Zeitpunkt nicht.
Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Polizei am späten Freitagabend in der
Dorfstraße im Hemminger Ortsteil Westerfeld gegen 22:15 Uhr einen Einsatz in
einem Hotelbetrieb. Ein 39-Jähriger, der hier zuvor ein Zimmer bezogen hatte,
randalierte in diesem und setzte selbst den Notruf ab. Bei Eintreffen eines
Funkstreifenwagens befand sich der Mann in seinem Hotelzimmer und bedrohte sich
mit einem scharfen Gegenstand immer wieder selbst. Bei den Versuchen weiterer
hinzugerufener Einsatzkräfte, unter anderem auch Beamte des LKA, die Situation
zu beruhigen, zeigte sich der Mann hochaggressiv und bedrohte nicht nur sich
selbst, sondern ging mit dem Gegenstand in der Hand auch immer wieder auf die
Beamten zu.
Trotz eines in diesem Zusammenhang abgegebenen Warnschusses setzte der
39-Jährige sein Verhalten fort, sodass in der Folge ein Schuss auf den Mann
abgegeben und der Randalierer getroffen wurde. Da auch dies nicht zur Aufgabe
führte, setzten die Spezialkräfte einen Taser ein.
Nach der Schussabgabe leisteten die Beamten sofort Erste Hilfe und nahmen den
Mann fest. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er
sich in einem stabilen Zustand befindet. Eine Lebensgefahr bestand nicht.
Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen unter anderem im Rahmen
einer spezialisierten Tatortaufnahme übernommen. Gegen den 39-Jährigen wird
wegen Bedrohung ermittelt. Zum jetzigen Zeitpunkt können aufgrund der laufenden
Ermittlungen keine konkreteren Angaben zum Einsatzverlauf gemacht werden. /ram
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Hannover
Michael Bertram
Telefon: 0511 109-1040 (Rückfragen zu diesem Sachverhalt bis 13:00
Uhr möglich)
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OTS: Polizeidirektion Hannover
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Hannover
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