|
Herne (ots) - Die ANINOVA-Stiftung hat ein neues Förderprogramm
(https://aninova-stiftung.de/foerderung-lebenshoefe/) für vegane Lebenshöfe in
Deutschland gestartet. Ziel der Förderung ist es, Höfe zu unterstützen, die
Tiere aus der Massentierhaltung retten und ihnen ein dauerhaftes,
ausbeutungsfreies Leben ermöglichen. Wie diese Förderung ganz konkret wirkt,
zeigt nun ein erstes umgesetztes Projekt: Auf dem Lebenshof Schokuhminza e.V. in
Herne (Nordrhein-Westfalen) konnte mithilfe einer Förderung in Höhe von 15.000
Euro ein zentrales Infrastrukturprojekt erfolgreich umgesetzt werden - mit
unmittelbaren und langfristigen Verbesserungen für die dort lebenden Rinder.
Auf dem Lebenshof Schokuhminza leben 13 aus der Nutztierhaltung gerettete
Rinder. Mit Fördermitteln der ANINOVA-Stiftung konnte ein zuvor stark
wetterabhängig nutzbarer Paddockbereich grundlegend erneuert werden. Durch die
Stabilisierung und Entwässerung des Untergrunds sowie die Installation einer
frostsicheren Tränke steht den Tieren nun ein ganzjährig nutzbarer, sicherer
Außenbereich mit dauerhaftem Zugang zu frischem Wasser zur Verfügung.
"Lebenshöfe übernehmen langfristig Verantwortung für gerettete Tiere, stoßen
dabei aber häufig an finanzielle Grenzen - unter anderem bei
Infrastrukturprojekten. Mit unserem Förderprogramm unterstützen wir genau dort,
wo Engagement allein nicht ausreicht und Förderung eine konkrete Verbesserung
für die Tiere ermöglicht", sagt Ada Brandt, Projektmanagerin für die finanzielle
Förderung veganer Lebenshöfe bei der ANINOVA-Stiftung.
Das Förderprogramm der ANINOVA-Stiftung umfasst mehrere Ansätze: Neben der
Förderung von Infrastrukturprojekten gibt es eine Aufbauförderung für Lebenshöfe
in den ersten zwei Jahren, Unterstützung bei Kosten rund um die Tiergesundheit,
einen Basisfonds zur Deckung laufender Ausgaben sowie Fördermöglichkeiten für
Kommunikationsmaßnahmen wie etwa den Aufbau einer eigenen Website. Für akute
Notfälle steht zudem ein eigener Feuerwehrfonds zur Verfügung, aus dem
Lebenshöfe kurzfristig Unterstützung beantragen können - beispielsweise nach
Bränden oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen.
Das Projekt auf dem Lebenshof Schokuhminza steht beispielhaft für den Ansatz des
Förderprogramms. Die ANINOVA-Stiftung plant, noch in diesem Jahr mehr als 50
vegane Lebenshöfe bundesweit zu fördern. Lebenshöfe sind Orte, an denen
gerettete Tiere aus der Massentierhaltung nicht länger für die Nahrungs- oder
Bekleidungsindustrie genutzt werden, sondern dauerhaft in Sicherheit
entsprechend ihren Bedürfnissen leben. Über eine digitale Bewerbungsplattform
(https://aninova-stiftung.de/foerderung-lebenshoefe/) können sich Höfe bewerben,
die konsequent vegan arbeiten und transparente Einblicke in ihre
Tierschutzarbeit geben.
Über die ANINOVA-Stiftung
Die ANINOVA-Stiftung (https://aninova-stiftung.de/) engagiert sich für Tiere,
die aus industrieller Tierhaltung gerettet wurden, sowie für die Förderung einer
veganen Lebensweise. Ein zentraler Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die
Unterstützung veganer Lebenshöfe, die geretteten Tieren ein lebenslanges,
sicheres Zuhause bieten. Darüber hinaus stärkt die Stiftung mit ihrem Projekt
"Tierpatenschaft mit Herz" die individuelle Versorgung geretteter Tiere. Ziel
der ANINOVA-Stiftung ist es, gesellschaftliche Verantwortung für Tiere sichtbar
zu machen und konkrete Alternativen zu einem auf Ausbeutung basierenden
Ernährungssystem zu stärken.
Pressekontakt:
Ada Brandt - ANINOVA-Stiftung
E-Mail: mailto:ada@aninova-stiftung.de
Telefon: +49 151 17562150
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181093/6238667
OTS: ANINOVA-Stiftung
|