Ingelheim am Rhein
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POL-VDMZ: Hunderte Verstöße nach LKW-Panne auf der A60 - Polizei wertet umfangreiches Videomaterial aus (FOTO) |
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| 6.02.2026 22:25 Uhr |
Verkehrsdirektion Mainz |
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Ingelheim am Rhein (ots) - Am gestrigen Donnerstag, den 05.02.2026, gegen 11:00
Uhr, kam es auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen zu einem polizeilichen Einsatz,
der ein massives Fehlverhalten zahlreicher Verkehrsteilnehmer offenbarte. Auf
Höhe der Anschlussstelle Hechtsheim-Ost, unmittelbar vor dem Hechtsheimer
Tunnel, war ein Sattelzug aufgrund eines technischen Defekts liegengeblieben.
Der mit Feuerwerkskörpern beladene Gefahrgut-LKW konnte seine Fahrt wegen einer
blockierten Bremse am Auflieger nicht fortsetzen. Da an der Bremsanlage eine
deutliche Erhitzung feststellbar war, sicherten Beamte der
Polizeiautobahnstation Heidesheim die Gefahrenstelle umgehend weiträumig ab, um
eine gefahrlose Abkühlung der Bauteile sowie die spätere Instandsetzung zu
ermöglichen.
Hierzu wurden drei der vier Fahrstreifen gesperrt. Diese Sperrung wurde über
mehrere aufeinanderfolgende elektronische Schilderbrücken mittels
Dauerlichtzeichen (rotes Kreuz) für jeden Fahrstreifen unmissverständlich
angezeigt. Zur zusätzlichen Absicherung positionierte sich ein Streifenwagen mit
eingeschaltetem Blaulicht direkt hinter dem Pannenfahrzeug.
Trotz der deutlichen Kennzeichnung über eine längere Strecke und der notwendigen
Sicherheitsabstände ignorierten mehrere hundert Fahrzeugführer das
Durchfahrtsverbot und befuhren die gesperrten Fahrstreifen verbotswidrig. In
einigen Fällen kam es dabei zu einer Gefährdung der eingesetzten Polizeibeamten,
die im Bereich des LKW tätig waren.
Die Polizei weist darauf hin, dass die gesamten Verkehrsvorgänge vor Ort
lückenlos dokumentiert wurden. Hierbei wird auf das Videomaterial aus dem
eingesetzten Streifenwagen sowie auf die Aufnahmen der Überwachungskameras des
Hechtsheimer Tunnels zurückgegriffen. Aufgrund der hohen Anzahl an Verstößen
wird die detaillierte Auswertung dieser Aufnahmen einige Zeit in Anspruch
nehmen. Dennoch wird jeder einzelne Verstoß konsequent nachverfolgt und das
entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Das vorschriftswidrige Befahren eines durch ein rotes Kreuz gesperrten
Fahrstreifens zieht ein Bußgeld von 90 Euro und einen Punkt in Flensburg nach
sich.
In den Fällen, in denen Polizeibeamte gefährdet wurden, erhöht sich das Bußgeld
auf 200 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Die Polizei appelliert eindringlich an die Verkehrsteilnehmer, Dauerlichtzeichen
strikt zu befolgen. Eine Sperrung der Fahrstreifen durch ein "rotes Kreuz" dient
dem Schutz von Menschenleben und ist keine unverbindliche Empfehlung.
Rückfragen bitte an:
Polizeiautobahnstation Heidesheim
Telefon: 06132/950-0
E-Mail: pastheidesheim@polizei.rlp.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/117706/6212180
OTS: Verkehrsdirektion Mainz
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Verkehrsdirektion Mainz
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