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ZOLL-M: Rauschgift-Schmuggler bekommt am Flughafen Nürnberg kalte Füße und lässt 16,5 Kilogramm Kokain am Gepäckband liegen. (FOTO)

9.04.2026 10:25 Uhr Zollfahndungsamt München

Nürnberg / Barcelona (Spanien) (ots) - Der Nürnberger Flughafenzoll erhielt von den dortigen Mitarbeitern (Gepäckermittlung, Lost & Found) einen auf dem Gepäckband liegen gebliebenen Koffer vorgeführt. Die Röntgenkontrolle ergab ein eindeutiges Bild, das sich beim Öffnen des aus Guayaquil/Ecuador stammenden Koffers bestätigte. Der Inhalt: Ausschließlich in Ziegeln gepresstes Kokain. Insgesamt 16,5 Kilogramm (netto) des Rauschgiftes stellten die Beamten daraufhin sicher und verständigten die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfandungsamtes München und des Bayerischen Landeskriminalamtes Nordbayern, welche die weiteren Ermittlungen übernahm.

Den Auswertungen der Fluggastdaten zufolge war der Koffer am 30.11.2025 von einem 72-jährigen Spanier in Guayaquil/Ecuador mit Zielflughafen Nürnberg aufgegeben worden, wo er diesen nach seiner Ankunft in Nürnberg aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf dem Gepäckband liegen ließ. Ohne Koffer ist er einen Tag später nach Barcelona/Spanien geflogen und beauftragte die Fluggesellschaft ihm seinen mutmaßlich in Nürnberg unentdeckt liegen gelassenen Koffer nachzusenden.

In Barcelona kam es am 09.12.2025 statt zur Zustellung des Drogenkoffers zur Festnahme des 72-jährigen Spaniers durch die zwischenzeitlich eingeschalteten Polizeibehörden vor Ort, die die weiteren Ermittlungen übernommen haben.

Aus ermittlungstaktischen Gründen war eine vorherige Veröffentlichung nicht möglich. Es handelt sich bei der am 05.12.2025 sichergestellten Menge Kokain um die größte, die am Flughafen Nürnberg durch den Zoll in den letzten 20 Jahren entdeckt wurde.

Rückfragen bitte an:

-Zollfahndungsamt München Pressesprecher Christian Schüttenkopf Telefon: 089 99568-1710 E-Mail: presse@zfam.bund.de www.zoll.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116259/6251784 OTS: Zollfahndungsamt München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Zollfahndungsamt München
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