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Bundespolizeidirektion München: Fahndungserfolg nach nur 18 Stunden - Bundespolizei, Bayerische Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft nehmen mutmaßlichen Schleuser in Waidhaus fest (FOTO) |
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| 10.04.2026 09:41 Uhr |
Bundespolizeidirektion München |
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Waidhaus (ots) - Waidhaus - Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am
Mittwoch (8. April) nach einem Bürgerhinweis zu einer Schleusung im Bereich
Amberg und intensiven Fahndungsmaßnahmen einen mutmaßlichen Schleuser
festgenommen. Der osteuropäische Lkw-Fahrer steht im Verdacht, auf der
Ladefläche seines Lkws zwölf iranische und irakische Staatsangehörige unerlaubt
nach Deutschland eingeschleust zu haben.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Bürgerhinweis am Dienstagnachmittag (7.
April): Eine Zeugin meldete der Bayerischen Polizei, dass mehrere Personen auf
der B85 aus einem Lkw ausgestiegen seien. Beamte der Polizeiinspektion Amberg
trafen vor Ort insgesamt zwölf Personen an und nahmen sie in Gewahrsam.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Sachverhalts leitete die Bayerische Polizei
und die Bundespolizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem beschriebenen
türkischen Lkw ein - zunächst jedoch ohne Erfolg. Da der Verdacht des
Einschleusens von Ausländern im Raum stand, übernahm die Bundespolizei Waidhaus
unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.Opf die Ermittlungen. Nur 18
Stunden nach der Absetzung der Personen bei Amberg entdeckte eine Streife der
Bundespolizei am Mittwochabend (8. April) am Parkplatz des Zollamts Waidhaus
einen Lkw, der auf die Fahndungshinweise des Schleusungs-Lkws passte. Bei der
anschließenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht: Fahrzeug und Auflieger
konnten eindeutig mit der vorangegangenen Schleusung in Verbindung gebracht
werden. Die Bundespolizisten nahmen den 51-jährigen türkischen Fahrer vorläufig
fest. Ermittler des Bundespolizei-Ermittlungsdienstes Waidhaus ordneten ihn als
Fahrer des Lkw während der Schleusung zu. Mit Unterstützung einer Streife des
Zolls Wernberg öffneten die Einsatzkräfte die angebrachte Zollplombe und
überprüften den Auflieger. Auf der Ladefläche fanden sie deutliche Hinweise auf
einen Personentransport. Die Beamten entdeckten offen liegende Kleidungsstücke,
Decken und Matratzen sowie zahlreiche Wasserflaschen und teilweise geöffnete
Pakete. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der dringende Tatverdacht,
dass der Beschuldigte Dienstag, den 7. April 2026 insgesamt zwölf Personen auf
der Ladefläche seines Lkws unerlaubt in die Bundesrepublik Deutschland
eingeschleust hat. Der 51-Jährige wird nun dem Haftrichter beim Amtsgericht
Weiden i.d.OPf. vorgeführt. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Weiden
i.d.OPf. hat der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Waidhaus die
weiteren Ermittlungen übernommen. Die erfolgreiche Festnahme ist das Ergebnis
einer engen und koordinierten Zusammenarbeit mehrerer Behörden. Unter der
Ermittlungsführung der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.Opf arbeitete die
Bundespolizeiinspektion Waidhaus dabei Hand in Hand mit der Bayerischen Polizei,
und dem Zoll zusammen. Vom ersten Bürgerhinweis über die polizeilichen
Erstmaßnahmen bis hin zur gezielten Fahndung und Festnahme des Tatverdächtigen
griffen die Maßnahmen der beteiligten Stellen nahtlos ineinander, was zu einer
Festnahme des mutmaßlichen Schleusers nach nur 18 Stunden führte. "Mein Dank
gilt allen beteiligten Behörden, denn gerade diese abgestimmte Zusammenarbeit
ist maßgeblich für den schnellen Fahndungserfolg. Wir verfolgen gemeinsam und
konsequent das Ziel, die Schleusungskriminalität effektiv zu bekämpfen und Täter
zur Verantwortung zu ziehen," betonte Staatsanwalt Matthias Bauer
(Staatsanwaltschaft Weiden i.d.Opf).
Die Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf. und die Bundespolizeiinspektion Waidhaus
bedanken sich ausdrücklich bei der aufmerksamen Zeugin für den entscheidenden
Hinweis. Gleichzeitig appellieren die Behörden an die Bevölkerung, auch künftig
verdächtige Beobachtungen unverzüglich zu melden. Solche Hinweise sind ein
wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Schleusungskriminalität und können
entscheidend zur Aufklärung von Straftaten beitragen.
Rückfragen bitte an:
Tobias Pfeiffer
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Bundespolizeiinspektion Waidhaus | Pressestelle
Vohenstraußer Straße 14 | 92726 Waidhaus
Telefon: 09652 8206-106 | Fax: 09652 8206-49
E-Mail: tobias.pfeiffer@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.wai.oeffentlichkeitsarbeit@polizei.bund.de
Der Zuständigkeitsbereich der Inspektion umfasst die Landkreise
Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth sowie die kreisfreie Stadt
Weiden und wird charakterisiert durch zahlreiche Hauptverkehrsadern.
Zu den Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung
und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden.
Auf der Grundlage des Schengener Grenzkodex bekämpfen die Waidhauser
Bundespolizisten grenzüberschreitende Kriminalität in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll.
Im bahnpolizeilichen Aufgabenspektrum setzt die BPOLI Waidhaus einen
Schwerpunkt bei der Kriminalprävention und der Gefahrenvorsorge.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6252536
OTS: Bundespolizeidirektion München
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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