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München (ots) - Getrieben durch die geopolitischen Spannungen im Iran haben die
Zinsen für 10-jährige Darlehen im Schnitt die Marke von 3,9 Prozent erreicht.
Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht: Die Angst vor steigenden
Energiepreisen befeuert die Inflation und sorgt für einen spürbaren Anstieg bei
den Finanzierungskosten.
Bankenpanel: Gemischtes Bild
Die Unsicherheit im Nahen Osten sorgt für ein gemischtes Bild im
Interhyp-Bankenpanel: Während die Hälfte der befragten Experten von kurzfristig
weiter steigenden Zinsen ausgeht, rechnet die andere Hälfte mit einem
gleichbleibenden oder sogar sinkenden Niveau.
Dazu eine Stimme aus dem Panel:
"Die Zinsmärkte werden kurzfristig stark von den Entwicklungen im Nahen Osten
und an den Energiemärkten getrieben. Sollten sich die Aussichten auf
Verhandlungen rund um eine Waffenruhe und eine Wiedereröffnung der Straße von
Hormus für den Frachtverkehr konkretisieren, dürften sich die sprunghaft
angestiegenen Inflations- und Leitzinserwartungen ein Stück weit normalisieren
und zu einem Rückgang der Kreditzinsen führen."
Auch beim langfristigen Blick gehen die Meinungen auseinander: Die Hälfte der
Experten rechnet mit steigenden Konditionen, die andere Hälfte mit
gleichbleibenden Zinsen:
"Die Verschuldungsquote vieler Staaten könnte weiter ansteigen, sofern diese
fiskalische Hilfen auf den Weg bringen, um den Einfluss steigender
Inflationsraten auf die Konsumentenstimmung zu begrenzen. Während die
Erwartungen an Zinserhöhungen der Notenbanken eher auf die kurzfristigen
Renditen wirkt, könnte das Thema Staatsverschuldung den Aufwärtsdruck auf die
langlaufenden Renditen hochhalten. Dies dürfte sich vermutlich erst ändern (und
dann evtl. recht schnell), wenn sich ein nachhaltiges Ende der Sperrung der
Straße von Hormus abzeichnet. Der Aufwärtsdruck auf die langfristigen Renditen
dürfte den Hypothekenzinsen kaum Spielraum nach unten lassen."
Handlungsempfehlung für Kaufinteressierte
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, sieht in der aktuellen
Dynamik ein Signal für alle, die kurz vor einem Immobilienkauf stehen:
"Durch den Iran-Konflikt haben wir eine Aufwärtsbewegung bei den Bauzinsen über
alle Zinsbindungen hinweg gesehen. Wir gehen davon aus, dass sich die Zinsen
auch in den kommenden Wochen auf dem aktuellen Niveau bewegen werden. Wer eine
passende Immobilie gefunden hat, sollte daher nicht auf sinkende Zinsen
spekulieren. Gerade weil der Markt so unruhig ist, unterscheiden sich die
Angebote der Banken oft deutlich. Wer individuell vergleicht und das aktuelle
Zinsniveau fixiert, schafft Planungssicherheit. Das gilt übrigens nicht nur für
den Erstkauf, sondern auch für alle, die in nächster Zeit eine
Anschlussfinanzierung brauchen."
Am Ende ist der Zinssatz, den Kundinnen und Kunden bekommen, immer individuell.
Wer viel Eigenkapital einbringt, bekommt bessere Konditionen. Wer hingegen mit
weniger Eigenkapital finanziert, hat im aktuellen Umfeld oft eine 4 vor dem
Komma. Der Zinssatz ist ein wichtiger Bestandteil einer Finanzierung, daneben
gibt es aber auch noch einige andere Bausteine. Auch über Tilgungsrate oder die
Dauer der Zinsbindung können Kaufinteressierte die Höhe der monatlichen Rate
beeinflussen. Zudem sollten Kaufinteressierte prüfen, ob mögliche
Förderprogramme in Anspruch genommen werden können. Besonders regionale
Förderungen werden häufig übersehen. Gerade in der aktuellen Situation ist eine
detaillierte Beratung daher wichtig.
Über Interhyp:
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat
das Unternehmen 2025 ein Finanzierungsvolumen von 26,4 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet
die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer
Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten
Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre
Kundinnen und Kunden und Partner präsent.
Pressekontakt:
Valeria Honal, Senior Unternehmenssprecherin, Interhyp AG,
August-Everding-Straße 24, 81671 München, Telefon: +49 (89) 20307 1281, E-Mail:
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OTS: INTERHYP AG
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