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Leipzig (ots) - Brötchen oder Schmetterling? Süßlich, säuerlich oder fischig?
Nicht nur mit vermeintlichen Idealformen, sondern ebenso mit Unsicherheiten ob
des Geruchs sind Frauen konfrontiert, wenn es um ihr Genital geht. Wie sehr das
die Selbstwahrnehmung und folglich sexuelle Interaktionen prägen kann, dazu hat
die sexpositive Online-Community JOYclub ( http://www.joyclub.de ) 2.514 Frauen
befragt. Das Gute ist: Wie jede zwischenmenschliche Beziehung, so kann sich auch
die zum eigenen Genital entwickeln.
Schön, schöner, meine - zur Wahrnehmung der eigenen Vulva
69,1 % der befragten Frauen finden ihre Vulva "(sehr) schön", allerdings 14,2 %
auch "(sehr) unschön". Doch intime Erfahrungen mit sich selbst können die
Wahrnehmung positiv beeinflussen: So erachten Frauen, die sich "(sehr) oft" mit
ihrem Genital auseinandersetzen, dieses wesentlich häufiger als "(sehr) schön"
als diejenigen, die sich "gelegentlich" oder "selten" Zeit nehmen (80,7 % zu
54,6 %).
Der Weg zur Selbstakzeptanz zeichnet sich durch bewusstes Entdecken aus. Die
30-jährige Lotte hat sich früher für ihre Vulva geschämt. Als persönliche
Herausforderung hat sie sich dann entschieden, "zuhause immer nur in Dessous
oder nackt zu sein" und erzählt von ihrer Entwicklung im JOYclub-Format "
Vagina-Talk: Klit und klar!
(https://www.joyclub.de/sexeducation/courses/95.vagina_talk_klit_und_klar.html)
": "Das hat mich dazu gebracht, mich mit meinem Körper wieder mehr anzufreunden
und ihn so zu akzeptieren, wie er ist." Für Gül (39) mündete das Anschauen ihrer
Vulva und ebenso anderer Vulven beim Vulva-Watching
(https://www.joyclub.de/magazin/sex/vulva_watching.html) in einer neuen
Selbstliebe: "Ich habe gemerkt 'Wow, sie ist richtig schön!' - und mich in sie
verliebt."
Ebenfalls spielt die mediale Darstellung von Vulven eine Rolle. Den medialen
Einfluss erlebt jede siebte Frau (14,8 %) als "(sehr) stark" - das weit häufiger
als "(eher) negativ" (74,2 %) denn "(eher) positiv" (25,8 %), sodass jede Dritte
(36,1 %) auch schon überlegt hat, ihre Vulva operieren zu lassen. Julia (37) hat
genau das getan und erlebt, dass eine Operation allein keine Lösung gegen die
Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist: "Da musst du tiefere Arbeit machen,
als dir die Labien kürzen zu lassen."
Von Angst zu Sicherheit - zum Geruch der eigenen Vagina
Die Frage nach dem richtigen Geruch wird gerade bei sexuellen Interaktionen
relevant. Die Angst, ihr Genital könne unangenehm riechen, haben 69,1 % der
befragten Frauen schon einmal empfunden. Deshalb, so berichtet Julia (25), habe
sie lange gänzlich auf passiven Oralsex verzichtet - obwohl sie das Verlangen
danach hatte. Die Sexualtherapeutin und Fachärztin für Innere Medizin Dr. Carla
Pohlink klärt auf, dass der natürliche Geruch einer gesunden Vagina "ganz leicht
sauer, so wie Naturjoghurt" , ist.
Sicherheit gibt, sich mit dem eigenen natürlichen Intimgeruch vertraut zu machen
(https://www.joyclub.news/sommerluft-und-koerperduft-so-beliebt-sind-natuerliche
-koerpergerueche/) , davon ist Judith Langer, Sexologin und
Kommunikationsmanagerin bei JOYclub, überzeugt und führt aus: "Die intime
Beziehung zum eigenen Genital fördert, sich regelmäßig mit diesem zu befassen.
Ob nun mittels Blicken, durch Berührung oder auch Wissensaneignung hängt davon
ab, wo Frau gerade mit sich selbst steht - und wozu sie sich bereit fühlt."
Inspirationen, wie die Beziehung zum eigenen Genital entwickelt werden kann,
versammelt das Format "Vagina-Talk: Klit und klar!" der JOYclub-Sex-Education
(https://www.joyclub.news/klit-und-klar-talk-format-zum-weiblichen-genital/) ,
in dem sieben Frauen im Alter von 25 bis 63 Jahren offen über ihre Erfahrungen
sprechen.
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Über JOYclub : JOYclub ( http://www.joyclub.de ) ist mit über sechs Millionen
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