|
Leipzig (ots) - Teilzeit oder eine Stunde mehr pro Woche? Ranklotzen oder mehr
Raum für den eigenen Lifestyle? Die Frage, wie wir künftig arbeiten wollen, ist
durch jüngste Vorstöße neu entfacht worden und prägt derzeit die öffentliche
Debatte. Mit dem Dialogformat "Zwei Welten - ein Tisch" greift der MDR diese
Diskussion auf und rückt sie darüber hinaus am 17. Februar in den Mittelpunkt
eines Thementages. "Zwei Welten - ein Tisch" gibt es ab sofort in der ARD
Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/2-welten-1-tisch/handwerker-trifft-
influencerin-was-ist-deine-arbeit-wert/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0M
S8yMDI2MDIxNjAwMDAvZWluemVsc3R1ZWNrLW1kci1vbmxpbmUtb25seS0yNjg) und am 17.
Februar im Radio und online bei MDR Jump.
Im Zentrum des neuen Dialogformats "Zwei Welten - ein Tisch" steht ein offener
Austausch: Zwei Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten und mit stark
unterschiedlichen Ansichten treffen an einem Tisch aufeinander, moderiert von
Jonathan Doll. In der Auftaktfolge diskutieren eine Lifestyle-Influencerin aus
der Lausitz und ein Handwerker aus Zeitz über den jeweiligen Wert ihrer Arbeit.
Müssen wir alle mehr arbeiten, um uns eine sichere Existenz aufzubauen? Oder
liegt die Zukunft eher in neuen, flexiblen Lebensmodellen, Selbstverwirklichung
und Work-Life-Balance - vielleicht sogar mit Einkommen vom Sofa aus? Es bleibt
nicht bei zwei Perspektiven: Auch das Publikum diskutiert eifrig mit: Eine
Kindergärtnerin, ein Bäcker, ein Kfz-Meister und weitere Gäste nehmen am Tisch
Platz und bringen sich aktiv in das Gespräch ein.
"Arbeit ist für viele Menschen mehr als Broterwerb - sie stiftet Sinn, Identität
und Zugehörigkeit. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen und Möglichkeiten
rasant. Genau diese Spannungen wollen wir sichtbar machen und Menschen mit
verschiedensten Ansichten miteinander ins Gespräch bringen", betont Christina
Herßebroick, kommissarische MDR-Programmdirektorin in Halle und
Hauptredaktionsleiterin Gesellschaft.
Die Debatte spiegelt einen gesellschaftlichen Konflikt wider, der auch in
aktuellen Ergebnissen von MDRfragt, dem Meinungsbarometer für Mitteldeutschland,
bei dem mehr als 66.000 Menschen angemeldet sind, sichtbar wird: Viele Menschen
blicken mit Sorge auf ihre berufliche Zukunft. Drei von zehn Erwerbstätigen
fürchten um ihren Arbeitsplatz, nur ein Drittel hält es derzeit für leicht, eine
neue Stelle zu finden.
"Zwei Welten - ein Tisch" bezieht das Publikum ein: Die Gäste bringen ihre
Perspektiven ein und beteiligen sich aktiv an der Diskussion. Denn wie wir
arbeiten, Geld verdienen und trotzdem ein gutes Leben führen wollen, darüber
gehen die Meinungen weit auseinander - oft auch innerhalb einer Generation.
"Zwei Welten - ein Tisch" setzt deshalb bewusst auf Dialog statt Polarisierung.
Es geht nicht um Gewinner oder Verlierer, sondern - in der Auftaktfolge - um die
Frage: Lässt sich ein gemeinsames Verständnis von Arbeit finden?
Thementag zur "Arbeit" bei MDR Jump
Anlässlich der Premiere von "Zwei Welten - ein Tisch" widmet MDR Jump der
"Arbeit" am 17. Februar einen Thementag. Hörerinnen und Hörer sind eingeladen,
ihre persönlichen Erfahrungen, Zweifel und Hoffnungen rund um ihren
Arbeitsalltag zu teilen und so unterschiedliche Sichtweisen in die
Berichterstattung einzubringen.
"MDR Jump greift Themen auf, die im Alltag der Menschen entstehen. Arbeit ist
eines davon und gerade jetzt besonders präsent. Sie kann belasten, erfüllen oder
beides zugleich. Deshalb kommen wir darüber ins Gespräch und bringen
unterschiedliche Perspektiven zusammen", sagt Sissy Metzschke, Programmchefin
von MDR Jump.
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55,
E-Mail: mailto:kommunikation-desk@mdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7880/6217863
OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
|