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Leipzig (ots) - Der Bereich Flottenmanagement steht europaweit vor einem
Umbruch. Steigende Kosten, komplexere Abläufe und strengere EU-Vorgaben
verändern die Spielregeln für gewerbliche Fuhrparks.
"Das Flottenmanagement tritt in eine neue Phase ein", sagt Jan-Maarten de Vries,
President Fleet Management Solutions bei Bridgestone. "Daten zu sammeln und sich
auf Erfahrung zu verlassen, reicht nicht mehr aus. Gefragt sind gute Strategien,
um vorausschauend handeln zu können. Sie werden unterstützt von einer
Technologie, die Entscheidungen erleichtert."
Im Jahr 2026 werden jene Flottenunternehmen den Takt vorgeben, die komplexe
Informationen direkt in konkrete Maßnahmen umsetzen können. Das Ziel ist, dass
Mitarbeiter intelligenter, sicherer und effizienter arbeiten können.
Webfleet nennt fünf zentrale Entwicklungen, die den Übergang zu einem
intelligenten Flottenmanagement prägen.
Künstliche Intelligenz wird für Flotten zum Arbeitsinstrument im Alltag
Ein entscheidender Hebel für besseres Flottenmanagement liegt laut Webfleet in
der intelligenten Verknüpfung von Daten und KI-gestützten Analysen. Mit
zunehmender Digitalisierung entsteht in vielen Betrieben eine regelrechte
Datenflut, weil zu viele uneinheitliche Systeme oft nebeneinander statt
miteinander arbeiten. Die Integration aller relevanten Informationen und eine
einheitliche Darstellung der Betriebsabläufe haben daher oberste Priorität.
Je benutzerfreundlicher und stärker automatisiert diese Technologien werden,
desto größer wird die Rolle sein, die KI im Arbeitsalltag spielt. Die Aufgabe
von KI dabei ist, Rohdaten richtig zu gewichten und konkrete Handlungsschritte
abzuleiten. Diese reichen von der Routenplanung über die Einhaltung gesetzlicher
Vorgaben bis hin zu Kostenanalysen und Prognosen zum Fahrzeugzustand.
Motorisierte und nicht motorisierte Assets werden zu einem wesentlichen
Bestandteil des Flottenmanagements
Ein weiterer wichtiger Bereich, in dem Webfleet von Flotten einen proaktiveren
Ansatz erwartet, betrifft das Management komplexer Logistikvorgänge. Auflieger,
Container sowie motorisierte und nicht motorisierte Assets machen inzwischen
einen nicht unerheblichen Anteil der Investitionen aus. Betreiber benötigen
präzise Informationen darüber, wo sich ihre Einheiten befinden, wie sie genutzt
werden und welche Stehzeiten sie während des gesamten Transportwegs aufweisen.
Branchenprognosen gehen von einem anhaltenden zweistelligen Wachstum in diesem
Segment aus. Was früher als Nischenfunktion galt, wird damit zum festen
Bestandteil des Flottenmanagements.[i]
"Fahrzeuge sind heute vernetzt und optimiert", so de Vries. "Währenddessen sind
viele Assets für Flottenmanager noch größtenteils nicht darstellbar. Diese
Diskrepanz verursacht unnötige Kosten, Verzögerungen und Sicherheitsrisiken. Der
nächste Entwicklungsschritt im Flottenmanagement betrifft deshalb nicht nur die
Fahrzeuge selbst, sondern alles, was mit ihnen zusammenhängt."
Regulatorik treibt die Digitalisierung voran
Gesetzliche Vorgaben beschleunigen Veränderungen: Ab Juli 2026 gelten die
EU-Regeln zu Lenk- und Ruhezeiten auch für leichte Nutzfahrzeuge über 2,5 Tonnen
im grenzüberschreitenden Verkehr. Webfleet geht davon aus, dass dies zu einer
verstärkten Nutzung digitaler Tachographen-Management-Tools über die
traditionellen schweren Lkw-Flotten hinaus führen wird. Unternehmen können damit
die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, ohne zusätzlichen administrativen Aufwand zu
haben.
Elektrifizierung gewinnt weiter an Dynamik
Die Elektrifizierung des gewerblichen Verkehrs nimmt europaweit durch klarere
regulatorische Rahmenbedingungen und durch ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele Fahrt
auf. Zahlen des Branchenverbands ACEA[ii] zeigen deutliche Zuwächse in allen
Segmenten: Die Neuzulassungen elektrischer Transporter haben sich im
Jahresvergleich nahezu verdoppelt. Auch bei E-Lkw gibt es starke Steigerungen,
insbesondere in den Niederlanden mit plus 192 Prozent, in Deutschland mit plus
33 Prozent und in Frankreich mit plus 27 Prozent. Elektrobusse erreichen bereits
einen Anteil von 22,7 Prozent an allen neuen Buszulassungen in der EU.
Spitzenreiter sind Deutschland, Schweden und Belgien mit dreistelligen
Wachstumsraten.
Flottenbetreiber setzen verstärkt auf datenbasierte Übergangsstrategien, um den
Umstieg auf Elektrofahrzeuge rentabler zu gestalten.
Kostendruck leistet integrierten, vorausschauenden Lösungen Vorschub
Trotz all dieser Trends und Entwicklungen bleibt der Kostendruck das
beherrschende Thema im Flottenmanagement. Steigende Ausgaben für Kraftstoff,
Personal und Mautzahlungen zwingen Unternehmen dazu, den Einsatz ihrer Fahrzeuge
bis ins letzte Detail zu analysieren und zu optimieren. Die Nachfrage nach
integrierten Flottenmanagement-Lösungen, die helfen, die Gesamtbetriebskosten zu
senken, steigt dadurch signifikant. Eine Kostenersparnis kann mithilfe solcher
Tools etwa durch eine Kombination aus einer Analyse des Kraftstoffverbrauchs,
automatisierter Wartungsplanung und optimierte Routenführung erzielt werden.
Im Jahr 2026 wird Flottenmanagement von Lösungen geprägt sein, die wie ein
intelligenter Berater agieren. Sie ermöglichen es Betreibern, Entwicklungen
vorauszusehen, statt lediglich darauf zu reagieren. Grundlage dafür ist eine
Plattform, die Menschen, Fahrzeuge und Assets effizient miteinander vernetzt.
Fotos: https://we.tl/t-rfpE235VIx
Copyright: Webfleet
Über Webfleet:
Webfleet ist die weltweit bewährte Flottenmanagementlösung von Bridgestone. Mehr
als 50.000 Unternehmen auf der ganzen Welt nutzen sie, um die Effizienz ihres
Fuhrparks zu steigern, den Arbeitsalltag ihrer Fahrer zu erleichtern, ihren
Betrieb sicherer zu machen, Vorschriften einzuhalten und insgesamt nachhaltiger
zu agieren. Seit mehr als 25 Jahren bietet Webfleet Flottenmanagern
datengestützte Einblicke, mit denen sie ihren Betrieb optimieren können.
Webfleet trägt zur Umsetzung des Bridgestone E8 Commitments bei. Die acht
Leitsätze dieser globalen Unternehmensverpflichtung (Energy, Ecology,
Efficiency, Extension, Economy, Emotion, Ease und Empowerment) dienen als
Leitlinien für die strategischen Entscheidungen und Aktivitäten in allen
Unternehmensbereichen.
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[i] Berg Insight, Trailer and Cargo Container Tracking, 12th Edition
[ii] ACEA: New Commercial Vehicle Registrations, European Union, 30 October 2025
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