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Mainz (ots) - Gehörten in längst vergangenen Zeiten das Klappern von
Pferdekutschen oder das Dröhnen von Maschinen zum Alltag, bestimmen heute ganz
andere Töne die fast permanente Geräuschkulisse im urbanen Raum. Das Piepen von
Ampeln, der Abstandssensor im Auto, die App im Smartphone: Immer mehr digitale
Signale prägen den "Sound von morgen". Meist sind es Warnsignale, die vor
Gefahren warnen. Aber nur wer gut hört, kann die alarmierenden Hinweise auch
beachten. Daher ist es wichtig, sein Gehör so gut wie möglich zu schützen, damit
man nicht nur sein Gegenüber versteht, sondern auch die Signale aus der
Außenwelt.
Während der Sehsinn Pause machen kann, wenn die Augen geschlossen sind, ist der
Hörsinn ununterbrochen aktiv - selbst im Schlaf. "Unser Gehör ist ein sensibles
Sinnesorgan, das vielfachen Belastungen standhält, aber nicht unverwundbar ist",
warnt Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha).
Damit das Gehör gesund und leistungsfähig bleibt, hat der Hörakustiker-Meister
einfache, aber wertvolle Hinweise. Erstens: "Wer sein Gehör schützen möchte,
sollte Lärm vermeiden oder minimieren und bei Lärm Gehörschutz tragen."
Zweitens: "Gönnen Sie Ihren Ohren regelmäßig Ruhephasen, besonders nach einem
lärmreichen Tag oder einem lauten Abend." Und als dritten Tipp: "Manchmal zeigt
sich Stress fürs Gehör durch ein plötzliches Piepen im Ohr. Ein Warnton, den man
in keinem Fall ignorieren sollte. Er zeigt eine Überbelastung an. Reduziert man
den Stress, verschwindet der Störton meist nach kurzer Zeit. Hält das Piepen
länger als einen Tag an, sollte es medizinisch abgeklärt werden."
Lässt das eigene Gehör merklich nach, empfiehlt sich ein Soundcheck beim
Hörakustiker. Der Profi prüft mit einem Hörtest, ob hohe oder tiefe Töne
schlechter zu hören sind. Stellt er eine Einschränkung fest, können moderne
Hörsysteme helfen, den Hörverlust gezielt auszugleichen, denn der Hörsinn
regeneriert sich nicht. Hochentwickelte Hightech-Hörgeräte stellen dann sicher,
dass auch in einer komplexen Klangumgebung kein Signal verloren geht.
Hörakustiker-Fachbetriebe in Wohnortnähe:
https://www.hoerakustiker-suche.de/
Mehr Informationen rund ums Hören:
https://www.richtig-gut-hoeren.de
Pressekontakt:
Sabine Weiler-Bion, Bundesinnung der Hörakustiker KdöR,
mailto:weiler-bion@biha.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/70547/6250487
OTS: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR
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