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Paderborn/Magdeburg (ots) - Karriere bedeutet für die Generation Z nicht
automatisch Führung oder Titel. Laut einer aktuellen Umfrage der Campus-App
UniNow versteht nur jede:r vierte Befragte Karriere als klassischen Aufstieg in
der Hierarchie. Stattdessen stehen sinnstiftende Aufgaben, persönliche
Weiterentwicklung und ein faires Gehalt im Mittelpunkt. Für Unternehmen bedeutet
das: Wer Nachwuchskräfte gewinnen will, muss Karriere neu denken.
Karriere bleibt wichtig - aber anders definiert
Das gängige Narrativ, junge Menschen wollten keine Karriere mehr machen, greift
zu kurz. Die Ergebnisse zeigen vielmehr einen Wertewandel: Karriere verliert
nicht an Bedeutung, sondert verändert ihren Maßstab. Während frühere
Generationen Erfolg häufig über Titel, Status und Führungsverantwortung
definierten, bewertet die Gen Z ihre Laufbahn stärker nach der Qualität des
Arbeitsalltags.
"Die Gen Z lehnt Karriere nicht ab, sie denkt sie neu", sagt Dr. Wolfgang
Achilles, Geschäftsführer der Jobbörse Jobware. "Titel allein motivieren nicht
mehr. Entscheidend ist, ob Arbeit Sinn stiftet und Entwicklung ermöglicht.
Unternehmen müssen darauf reagieren, wenn sie langfristig attraktiv bleiben
wollen."
Erfüllung vor Eckbüro: Drei Faktoren entscheiden
Ob junge Beschäftigte ihre Laufbahn als erfolgreich erleben, hängt laut Umfrage
vor allem von drei Faktoren ab:
Unternehmenskultur: Ein klarer Purpose, erlebte Wertschätzung und eine
konstruktive Zusammenarbeit im Team prägen die Attraktivität eines
Arbeitgebenden stärker als formale Hierarchien.
Arbeitsinhalte: Abwechslungsreiche Aufgaben, Gestaltungsspielräume und die
Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, erhöhen die Identifikation mit dem
eigenen Job.
Weiterentwicklung: Transparente Entwicklungspfade, fachliche Spezialisierung und
kontinuierliche Lernmöglichkeiten schaffen Perspektiven, auch ohne
Führungsverantwortung.
Die Ergebnisse machen deutlich: Motivation entsteht weniger durch Titel als
durch konkrete Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag.
Selbstständigkeit bleibt die Ausnahme
Nur jede:r zehnte Befragte kann sich eine Selbständigkeit vorstellen. Die
Mehrheit bevorzugt weiterhin eine Anstellung in etablierten Unternehmen.
Gleichzeitig wünschen sich viele Befragte dort Freiräume, Mitgestaltung und
persönliche Entwicklung. Sicherheit und Sinn schließen sich für die Gen Z
offenbar nicht aus.
Konsequenzen für das Recruiting
Wenn sich das Karriereverständnis verändert, müssen Unternehmen ihre Angebote
überprüfen. Entwicklung muss nicht zwangsläufig Führung bedeuten. Wer jungen
Talenten Gestaltungsspielraum, Lernchancen und transparente Perspektiven bietet,
verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil im Kampf um Nachwuchskräfte.
Unternehmen, die weiterhin ausschließlich auf Hierarchiestufen und Titel setzen,
riskieren dagegen, an Attraktivität zu verlieren.
Über die Umfrage
Die Umfragen wurden unter rund 800.000 Studierenden an Hochschulen in ganz
Deutschland durchgeführt und definiert, wie Studierende "Karriere machen"
verstehen. Auf die Frage "Was bedeutet "Karriere machen" für dich?" antworteten
33 % mit "Erfüllt arbeiten", 31 % mit "Geld verdienen" und weitere 26 % mit
"Aufsteigen". Zudem nennen 10 % "Selbstständig sein". An dieser Befragung nahmen
insgesamt 664 Studierende teil.
Über UniNow
UniNow ist Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps und bietet
Studierenden einen einfachen Zugang zu studienrelevanten Informationen wie
Stundenplänen, Notenspiegeln und E-Mails - alles auf einer TÜV-zertifizierten
und datenschutzkonformen Plattform. Mit rund 800.000 aktiven Nutzern ist UniNow
eine Tochtergesellschaft der Jobbörse Jobware.de und beschäftigt sich intensiv
mit den Themen Studium und Karriere.
Pressekontakt:
Jobware GmbH
Christian Flesch
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Tel: 05251 5401-130
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OTS: Jobware GmbH
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