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Mainz (ots) - Der Virus des Faschismus verbreitet sich schnell. Eine veränderte
globale Weltordnung befördert Unsicherheit. Sinkender Wohlstand schürt
Unzufriedenheit mit dem Etablierten. Zudem wirken demokratische
Entscheidungsprozesse oft kompliziert und weit entfernt vom eigenen Alltag - ein
idealer Nährboden für populistische und autoritär-faschistische Bewegungen. Wie
lässt sich die Resilienz der Demokratie stärken und der Erfolg der Populisten
stoppen? Darüber diskutiert Moderatorin Alena Buyx am Donnerstag, 9. April 2026,
um 21.00 Uhr im "NANO Talk: Neuer Faschismus - Freie Wahlen in die Unfreiheit"
mit ihren Gästen.
Aktuelle Untersuchungen zur Krise westlicher Demokratien zeigen: Viele Menschen
werden von Frustration und Wut getrieben. Der Eindruck, mit ihren Bedürfnissen
von der politischen Führung nicht gehört zu werden, lässt bei vielen Bürgerinnen
und Bürgern das Gefühl politischer Ohnmacht entstehen. Autoritäre Systeme
versprechen dagegen klare Ordnung und Besserung der Verhältnisse. Aber die
Geschichte zeigt: Autoritäre faschistische Regime halten ihre Heilsversprechen
nicht. Am Ende stehen die Auflösung aller Rechtsstaatlichkeit, der Verlust der
Freiheit und die Missachtung der Menschenrechte.
Wie ist es möglich, dass sich auf dem Boden demokratischer Verfassungen
faschistische Strukturen etablieren und demokratische Instrumente missbraucht
werden, um autoritäre Systeme zu schaffen? Warum scheint die Demokratie so
anfällig für Zerstörung zu sein? Welche Rolle spielen dabei Bildung und Medien?
Darüber diskutiert Alena Buyx im "NANO Talk" mit Rainer Mühlhoff, Philosoph,
Mathematiker und Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der
Universität Osnabrück, Oliver Nachtwey, Wirtschafts- und
Gesellschaftswissenschaftler und Professor für Sozialkulturanalyse an der
Universität Basel, sowie Sven Reichardt, Historiker und Professor für
Zeitgeschichte an der Universität Konstanz.
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ie-unfreiheit)
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