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Bundespolizeidirektion München: Schläge nach Appell / Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung (FOTO) |
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| 9.02.2026 17:55 Uhr |
Bundespolizeidirektion München |
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Rosenheim (ots) - Am frühen Sonntagmorgen (8. Februar) ist es am Bahnhof in
Rosenheim zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Nach ersten
Erkenntnissen der Bundespolizei sollen drei Männer auf einen 38-Jährigen
eingeschlagen haben, nachdem dieser die drei aufgefordert hatte, ihre
Unterhaltung gemäßigter fortzuführen. Gegen das Trio wird wegen gefährlicher
Körperverletzung ermittelt.
In der Bahnhofshalle fanden die wegen einer Schlägerei alarmierten Kräfte der
Bundespolizei zunächst zwei in eine Rangelei verwickelte Personen auf dem Boden
vor. Den Beamten gelang es, die beiden voneinander zu trennen. Zeugen
schilderten, dass ursprünglich drei Männer auf das offenkundige Opfer
eingeschlagen hätten. Dem sei ein Streit vorausgegangen. Dieser habe begonnen,
nachdem der deutsche Staatsangehörige an die drei appelliert hätte, ihre
Unterhaltung in der Bahnhofshalle weniger laut zu führen. Durch die Schläge
erlitt der Geschädigte mehrere Platzwunden im Gesicht. Eine weitergehende
Versorgung der Wunden durch Sanitäter oder Arzt wollte er nicht in Anspruch
nehmen.
Nicht zuletzt aufgrund der Personenbeschreibungen konnte der eine der beiden
flüchtigen Verdächtigen von Streifen der Landespolizei im Umfeld des Bahnhofs
und der andere im angrenzenden Stadtgebiet gefasst werden. Ursprünglich stammen
die drei mutmaßlichen Täter, 35, 31 und 28 Jahre alt, aus dem Jemen, Eritrea und
Sierra Leone. Die Afrikaner waren in der Vergangenheit in Deutschland
ausländerbehördlich registriert worden. Ein jeweils durchgeführter Alkoholtest
ergab bei jedem einen Wert zwischen rund einem und knapp zwei Promille. Nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen.
Sie müssen mit einem Strafverfahren rechnen.
Rückfragen bitte an:
Dr. Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
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Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by
Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6213532
OTS: Bundespolizeidirektion München
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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